In der kommenden Woche wird in Schleswig-Holstein, Deutschland und europaweit verstärkt geblitzt und kontrolliert. Die Landespolizei Schleswig-Holstein setzt vom 13.04.2026 bis zum 19.04.2026 einen Schwerpunkt auf die Überwachung von Geschwindigkeit und Aggressionsdelikten im Straßenverkehr.
Itzehoe: ROADPOL-Woche „Speed“ mit verstärkten Kontrollen steht bevor

Kiel (ost)
In der kommenden Woche wird in Schleswig-Holstein, Deutschland und europaweit geblitzt und kontrolliert. Die Landespolizei Schleswig-Holstein beteiligt sich an der koordinierten Kontrollwoche zum Thema „Speed“. Vom 13.04.2026 bis zum 19.04.2026 setzt die Landespolizei einen Schwerpunkt auf die Überwachung von Geschwindigkeit und Aggressionsdelikten im Straßenverkehr.
Von Montag bis Sonntag führen die Polizeidirektionen des Landes verstärkte Verkehrskontrollen durch. Die Überwachung erfolgt durch den Einsatz von Videofahrzeugen, mobilen und stationären Geschwindigkeitsmessanlagen.
Für Medienvertreter besteht die Möglichkeit eine Kontrollstelle in Heide am 13.4.26 um 12.00 Uhr zu besuchen. Eine Anmeldung dazu bitte bis montagfrüh 09.00 Uhr an die Pressestelle der PD Itzehoe (pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de) senden.
Die örtlichen Schwerpunkte liegen in Bereichen, in denen Personen in besonderer Weise geschützt werden müssen. Das sind zum Beispiel Bereiche vor Kindergärten, Schulen oder Krankenhäusern. Sowie Seniorenheime, Fußgängerüberwege und Bushaltestellen. Auch Baustellen oder andere Bereiche, in denen aufgrund von Gefahrensituationen Geschwindigkeitsreduzierungen durch die Verkehrsbehörde angeordnet worden sind, werden verstärkt überwacht.
Dabei setzt die Landespolizei seit 2016 nicht mehr auf einen singulären Aktionstag im Stil eines „Blitzermarathons“. Für die Landespolizei hat es sich bewährt eine Woche lang in der Fläche an verschiedenen unterschiedlichen Stellen zu kontrollieren.
Aggressives Drängeln und Abstandsunterschreitung kann zum Beispiel durch den Einsatz von Videofahrzeugen nachgewiesen werden. Die Landespolizei setzt auf den Kontrolldruck und die damit verbundenen Strafen, aber auch auf Sensibilisierung. Kernbotschaft in den Gesprächen mit Verkehrsteilnehmern: Der eigene Zeitdruck ist keine Entschuldigung für respektloses Verhalten gegenüber den Anderen.
Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit sind bei schweren Verkehrsunfällen eine der Hauptunfallursachen. Die Höhe der Geschwindigkeit entscheidet oftmals über die Schwere der Unfallfolgen. Die Überwachung der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist ein Schwerpunkt der polizeilichen Verkehrsüberwachung.
Die europaweit abgestimmten „ROADPOL-Kontrollwochen“ werden ergänzend zu den Kontrollen zur allgemeinen Verkehrsüberwachung im täglichen Dienst durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% der Gesamtunfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (ohne Autobahnen) (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








