Eine Frau aus Itzehoe wurde Opfer eines Telefonbetrugs, bei dem sie ihre Bankzugangsdaten preisgab und über 300 Euro verlor. Das Geld zurückzuholen, ist noch unklar.
Itzehoe: Telefonbetrüger erfolgreich

Itzehoe (ost)
Am Dienstagnachmittag wurde eine Frau aus Itzehoe von einem angeblichen Bankmitarbeiter angerufen. Er gewann das Vertrauen der Dame auf professionelle Weise und erlangte ihre Bankdaten, mit denen er Geld abhob.
Um 16.30 Uhr erhielt das Opfer einen Anruf von einem Mann, der angab, bei ihrer Bank zu arbeiten. Der Betrüger behauptete, dass unberechtigte Abbuchungen von ihrem Konto getätigt wurden. Diese könnten nur gestoppt werden, wenn die 54-jährige Frau ihre Online-Banking PIN preisgibt. Die Frau aus Itzehoe tat dies, gab außerdem einige TANs an und stellte später fest, dass der Betrüger mit den Daten über 300 Euro von ihrem Konto auf ein spanisches Konto überwiesen hatte.
Es muss noch geklärt werden, ob das Geld zurückgeholt werden kann.
Merle Neufeld
Kontakt:
Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
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Telefon: +49 (0) 4821 602 – 2010
+49 (0) 4821-602 2011
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0171-3375356
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Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 3035 Fälle registriert, wovon 940 gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 787 Verdächtige, darunter 544 Männer, 243 Frauen und 127 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 2966, wobei nur 815 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 693, wobei 475 Männer, 218 Frauen und 137 nicht-deutsche Verdächtige erfasst wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








