Gestern Nachmittag meldete die Bundespolizei eine gefährliche Situation auf dem Dach einer Nordbahn. Jugendliche kletterten außen am Zug hoch und lösten Alarm aus.
Itzehoe: Trainsurfer lösen Polizeieinsatz aus

Elmshorn, Tornesch, Herzhorn (ost)
Gestern Nachmittag um 17.00 Uhr wurde der Bundespolizei-Leitstelle gemeldet, dass sich eine Person auf dem Dach eines Nordzuges befinden soll. Da es lebensgefährlich ist, auf dem Zugdach zu sein, entschied die Bundespolizei vorsichtshalber, die Bahnstrecke zu sperren und die Oberleitung (15000 Volt) abzuschalten. Eine Streife der Landespolizei unterstützte den Polizeieinsatz und überprüfte die Situation, als der Zug im Bahnhof Elmshorn ankam. Es wurden keine Personen gefunden. Die Sperrung wurde aufgehoben.
Nachdem Reisende und Zugpersonal befragt wurden, sollen zwei Jugendliche an der Außenseite des Zuges hochgeklettert sein, dann aber wieder in den Zug zurückgeklettert und schließlich in Elmshorn ausgestiegen sein.
Kurz darauf, gegen 17.45 Uhr, wurden erneut zwei Jugendliche gemeldet, diesmal in Herzhorn, die am Zug hängen sollen. Der Lokführer hatte die Personen kurz nach Abfahrt des Zuges bemerkt und eine Notbremsung eingeleitet. Niemand wurde verletzt. Die Personen sollen zwei dunkel gekleidete Jugendliche sein. Der Zug war auf dem Weg von Itzehoe nach Hamburg, eine Überprüfung durch eine Bundespolizeistreife bei einem Halt in Tornesch ergab keine Hinweise.
Eine dritte Meldung, diesmal von der Bahn-Notfallleitstelle, ging um 18.45 Uhr ein, dass sich erneut eine Person auf einem Zugdach befinden soll.
Daraufhin wurde ein Hubschrauber der Bundespolizei angefordert, der jedoch auch keine Personen auf Zügen zwischen Itzehoe und Hamburg feststellen konnte. Der Einsatz wurde um 20.15 Uhr beendet.
Die Bundespolizei warnt vor dem gefährlichen Trend “Trainsurfing”, bei dem junge Leute für Mutproben oder Posts in den sozialen Medien auf den Dächern und Kupplungen von Zügen mitfahren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen gemeldet, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








