Drei unbekannte Täter attackieren einen Mann am Busbahnhof und rauben seinen Rucksack. Die Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen.
Itzehoe: Trio raubt 28-Jährigem den Rucksack

Itzehoe (ost)
Am Freitagnachmittag wurde ein 28-jähriger Mann am Busbahnhof in Itzehoe von drei unbekannten Tätern angegriffen und seines Rucksacks beraubt. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.
Um etwa 16:45 Uhr saß der 28-jährige Kieler am Theodor-Heuss-Platz am Busbahnhof, als drei ihm unbekannte Personen auf ihn zukamen. Kurz darauf stand der Mann auf und verließ den Ort. Einer der Angreifer hielt ihn fest, bedrohte ihn und forderte ihn auf, seinen Rucksack herauszugeben.
Da der Mann der Aufforderung nicht nachkam, schlugen die drei Täter auf ihn ein. Danach nahmen sie den Rucksack und flüchteten in Richtung Wallstraße. Der Rucksack enthielt unter anderem ein Samsung Tablet.
Der 28-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen. Ein Rettungswagen versorgte ihn vor Ort und brachte ihn dann leicht verletzt in ein Krankenhaus.
Ein Zeuge beschrieb den ersten Täter als etwa 16 bis 18 Jahre alt, 170 bis 180 Zentimeter groß und schlank. Er hatte kurze schwarze Haare und sah arabisch aus. Zur Tatzeit trug er einen hellblauen Trainingsanzug.
Der zweite Täter war ebenfalls etwa 16 bis 18 Jahre alt, 170 bis 180 Zentimeter groß und schlank. Er hatte kurze schwarze Haare und ein arabisches Erscheinungsbild. Er trug eine schwarze Lederjacke, eine kurze Hose und ein Basecap.
Der dritte Täter soll auch etwa 16 bis 18 Jahre alt und schlank gewesen sein. Er hatte kurze schwarze Haare und sah arabisch aus. Es gibt keine Informationen über seine Kleidung.
Die Kriminalpolizei in Itzehoe hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die etwas gesehen haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04821 6020 bei der Polizei zu melden.
Björn Gustke
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei die meisten Verdächtigen männlich sind. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








