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Itzehoe: Unterschlagung eines Smartphones in Kellinghusen führt zu Tatverdächtigen

Die Polizei ermittelt nach Diebstahl eines Smartphones in einem Supermarkt und findet das gestohlene Gerät bei den Verdächtigen.

Foto: Depositphotos

Kellinghusen (ost)

Am Freitag, dem 06. Februar 2026, haben zwei Verdächtige in einem Supermarkt in Kellinghusen das teure Smartphone einer 70-jährigen Frau gestohlen. Die Frau hatte das Gerät nach dem Bezahlen an der Kasse vergessen. Die Polizei Kellinghusen fand ein verdächtiges Paar und das Smartphone wurde zurückgegeben.

Nach aktuellen Erkenntnissen zahlte die 70-jährige Frau gegen 12:33 Uhr in einem Supermarkt in der Straße An der Stör mit ihrem Smartphone. Danach ließ sie das Gerät auf einer Ablage im Kassenbereich liegen.

Ein 57-jährige Frau und ein 58-jähriger Mann, die direkt hinter der Frau in der Warteschlange standen, nahmen das Smartphone und verließen den Markt mit einem Auto. Das Gerät wurde weder im Markt abgegeben noch als Fundsache gemeldet. Die Polizei Kellinghusen analysierte die Videoaufzeichnungen des Marktes. Die Ermittler identifizierten den Tathergang und das Fahrzeug. Weitere Untersuchungen führten zur Adresse des Halters. Dort trafen die Beamten die beiden deutschen Verdächtigen an.

Im Zuge der Maßnahmen fanden die Einsatzkräfte das Smartphone versteckt am Wohnort der Verdächtigen. Die Verdächtigen gaben an, dass sie das Gerät abgeben wollten. In ihren Verhören machten sie jedoch widersprüchliche Aussagen, so die Einschätzung der Ermittler.

Die Polizei sicherte das Smartphone und übergab es der Besitzerin. Neben dem materiellen Wert hatten auch die persönlichen Fotos auf dem Gerät eine besondere Bedeutung für die Geschädigte. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde der Fall an die Staatsanwaltschaft Itzehoe zur weiteren Entscheidung übergeben. Dort wird über den weiteren Verlauf des Verfahrens entschieden.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Berlin, der Region mit den meisten registrierten Fällen von Cyberkriminalität in Deutschland im Jahr 2023 mit 22125 Fällen, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Schleswig-Holstein 2966 Fälle von Cyberkriminalität registriert, von denen 815 gelöst wurden. Es gab insgesamt 693 Verdächtige, darunter 475 Männer, 218 Frauen und 137 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3254, wobei 935 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 814 Verdächtige, darunter 542 Männer, 272 Frauen und 172 nicht-deutsche Verdächtige.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.966 3.254
Anzahl der aufgeklärten Fälle 815 935
Anzahl der Verdächtigen 693 814
Anzahl der männlichen Verdächtigen 475 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 218 272
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 172

Quelle: Bundeskriminalamt

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