Polizei sucht Zeugen. Unbekannte Täter brachen in drei Einfamilienhäuser ein. Kriminalpolizei Ahrensburg bittet um Hinweise.
Jersbek: Einbrüche im Bereich Bargteheide

Ratzeburg (ost)
23. Dezember 2025 | Kreis Stormarn | 22.12.2025 – Bargteheide
Gestern (22. Dezember 2025) ereigneten sich in Bargteheide drei Einbrüche in Einfamilienhäusern.
Zwischen 16:30 Uhr und 19:10 Uhr brachen unbekannte Täter gewaltsam in ein Einfamilienhaus in der Hoppensackstraße in Bargteheide ein und durchsuchten die Räume.
Um 18:00 Uhr wurde die Terrassentür eines Einfamilienhauses in der Klein Hansdorfer Straße in Jersbek geöffnet. Da die Nachbarn durch die Alarmanlage alarmiert wurden, ist unklar, ob die Täter ins Haus gelangten. Ein Nachbar sah eine dunkel gekleidete Person in Richtung Alte Landstraße weglaufen.
Um 19:45 Uhr bemerkte der Bewohner eines Einfamilienhauses im Hasselbusch in Bargteheide verdächtige Personen auf seinem Grundstück. Er sah, dass zwei Personen gerade ein Fenster seines Hauses gewaltsam geöffnet hatten. Die Männer flüchteten sofort. Er beschrieb die Verdächtigen als etwa 1,70 – 1,75m groß und dunkel gekleidet.
Zu Diebesgut und Schadenshöhe liegen derzeit in allen drei Fällen keine Informationen vor.
Die Kriminalpolizei Ahrensburg leitet die Ermittlungen und sucht nach Zeugen. Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den genannten Bereichen während des Tatzeitraums beobachtet? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102 / 809-0 oder per E-Mail: ahrensburg.kpst@polizei.landsh.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen konstant bei 45 blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 im Jahr 2022 auf 191 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








