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Jübek: Brände führen zur Bahnstreckensperrung

Feuer an den Gleisen verursachen Sperrung zwischen Flensburg und Neumünster, Bundespolizei ermittelt Ursache

Böschungsbrand bei Owschlag Foto Feuerwehr Owschlag
Foto: Presseportal.de

Jagel/Owschlag (ost)

Heute Mittag um etwa 11:00 Uhr informierte die Leitstelle der Bundespolizei über mehrere Feuer entlang der Gleise in den Gebieten Jagel und Owschlag. Der Abschnitt der Bahnstrecke von Flensburg nach Neumünster wurde daraufhin gesperrt.

Die Feuerwehr wurde benachrichtigt und eine Streife der Bundespolizei wurde losgeschickt.

Die Feuerwehrleute aus Busdorf, Lottorf und Owschlag konnten erfolgreich die drei Böschungsbrände löschen.

Nach den ersten Erkenntnissen der Bundespolizei könnten die Brände durch einen Defekt an den Bremsen eines Güterzuges verursacht worden sein.

Ein weiterer Güterzug blockierte einen Bahnübergang in Owschlag.

Ein Zug aus Kopenhagen, der aufgrund der Sperrung der Bahnstrecke in Jübek anhalten musste, führte zu einem weiteren Polizeieinsatz, nachdem der Bundespolizei eine Schlägerei gemeldet wurde. Drei Streifen der Bundespolizei wurden zum Bahnhof Jübek geschickt. Zwei Einsatzfahrzeuge der Landespolizei aus Schleswig und Tarp unterstützten die Bundespolizisten.

Es stellte sich heraus, dass ein 55-jähriger Rumäne versucht hatte, Taschen im Zug zu stehlen. Anschließend belästigte er eine 26-jährige Dänin sexuell. Nach der Aufnahme einer Anzeige wegen sexueller Belästigung wurde dem Mann ein Platzverweis erteilt.

Die Bahnstrecke konnte um 12:52 Uhr wieder freigegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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