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Jugendschutzkontrollen in Kiel: Messer sichergestellt und Drogenhändler festgenommen

Gemeinsame Kontrollen führten zur Sicherstellung von Messern und zur Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers in Kiel-Gaarden. Einsatzkräfte kontrollierten 55 Personen, darunter auch Jugendliche, im Bereich des Hauptbahnhofs.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Gemeinsame Kontrollen zum Schutz von Jugendlichen durch die Landes- und Bundespolizei führten gestern zu verschiedenen polizeilichen Maßnahmen am Kieler Hauptbahnhof und in Kiel-Gaarden. Neben der Beschlagnahme von zwei Messern in der Waffenverbotszone wurde ein mutmaßlicher Drogendealer von den Einsatzkräften festgenommen.

Zwischen 17:15 Uhr und 22:00 Uhr überprüften Beamte der Ermittlungsgruppe Jugend der Bezirkskriminalinspektion Kiel, des Brennpunktdienstes des 2. Polizeireviers und der Bundespolizei etwa 55 Personen. Besonders im Fokus standen Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene, die sich offensichtlich in der Nähe der Jugendlichen aufhielten.

Am Hauptbahnhof wurden in der Waffenverbotszone zwei Messer sichergestellt. Zudem wurden bei mehreren Jugendlichen Zigaretten und Vapes zur Gefahrenabwehr beschlagnahmt.

Während der Kontrollen in Kiel-Gaarden geriet ein bereits polizeibekannter junger Erwachsener ins Visier der Einsatzkräfte. Bei der Überprüfung des 18-jährigen Deutschen fanden die Polizistinnen und Polizisten mehrere verkaufsfertig verpackte Konsumeinheiten Cannabis sowie Bargeld in mittlerer dreistelliger Höhe in typischer Stückelung.

Eine daraufhin von der Staatsanwaltschaft angeordnete Durchsuchung der Wohnung führte zum Auffinden von weiteren etwa 900 Gramm Cannabis. Gegen den Jugendlichen wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die gemeinsamen Jugendschutzkontrollen verliefen insgesamt ruhig und wurden von vielen Passanten positiv aufgenommen.

Die Polizei wird auch zukünftig in Zusammenarbeit mit ihren Sicherheitspartnern Präsenz zeigen und Jugendschutzkontrollen durchführen. Das Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu schützen, Straftaten frühzeitig zu erkennen und das Sicherheitsgefühl in den betroffenen Bereichen weiter zu stärken.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

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