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Kaltenkirchen: Körperlicher Übergriff auf Einsatzkräfte

Am heutigen Freitagvormittag wurde die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Ein Verkehrsteilnehmer griff die Einsatzkräfte an und wurde festgesetzt.

Foto: Depositphotos

Kaltenkirchen (ost)

Heute am Freitagmorgen, dem 03.07.2026, erhielt die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen um 11:58 Uhr einen Alarm, um den Rettungsdienst im Stadtgebiet Kaltenkirchen zu unterstützen. In einer Arztpraxis gab es einen medizinischen Notfall, bei dem akute Lebensgefahr bestand und die Feuerwehreinsatzkräfte benötigt wurden, um den Patienten schonend und schnellstmöglich in den Rettungswagen zu bringen.

Es war notwendig, die Königstraße in beiden Fahrtrichtungen für den Durchgangsverkehr vollständig zu sperren, um ausreichend Platz für die im Einsatz befindliche Drehleiter zu schaffen und die Sicherheit der Einsatzkräfte im Verkehrsbereich zu gewährleisten.

Während der Straßensperrung und der laufenden Maßnahmen der Einsatzkräfte zeigte ein Verkehrsteilnehmer kein Verständnis und versuchte, den gesperrten Bereich mit seinem Fahrzeug zu durchqueren. Die Einsatzkräfte wiesen auf die Sperrung und die Maßnahmen hin, woraufhin es zu verbaler und anschließend körperlicher Gewalt gegenüber den Einsatzkräften kam.

Als der Fahrzeugführer versuchte, nach der Gewalttat gegenüber den Einsatzkräften die Einsatzstelle unerlaubt zu verlassen, wurden weitere Einsatzkräfte unmittelbar gefährdet. Durch das schnelle Eingreifen und einen Sprung aus der Gefahrenzone konnte Schlimmeres verhindert werden. Erst mit der Unterstützung weiterer Einsatzkräfte und des Kommunalen Ordnungsdienstes konnte der Fahrzeugführer bis zum Eintreffen der Polizei an der Weiterfahrt gehindert und festgenommen werden.

Die betroffenen Einsatzkräfte wurden vor Ort vom Rettungsdienst untersucht und medizinisch versorgt, ein Transport in ein nahegelegenes Krankenhaus war nicht erforderlich. Die weitere medizinische Versorgung wurde von einer örtlichen Arztpraxis übernommen.

Nach dem Einsatz fand für alle beteiligten Einsatzkräfte eine Nachbesprechung statt, sowie das Angebot der psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E).

Der Fahrzeugführer wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier Kaltenkirchen gebracht, um weitere Maßnahmen zu ergreifen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und gegen den Fahrzeugführer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Falls Sie Zeuge des Vorfalls waren, bitten wir Sie, sich an das Polizeirevier in Kaltenkirchen zu wenden.

Bei Rückfragen bitten wir Sie, sich ausschließlich an die Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg zu wenden.

Quelle: Presseportal

nf24