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Kellinghusen: Schüler versprüht Pfefferspray an Schule

Polizei identifiziert Verursacher nach Evakuierung und Ermittlungen. Keine ernsthaften Verletzungen bei betroffenen Schülern.

Foto: unsplash

Kellinghusen (ost)

Am 15. Oktober 2025 ereignete sich an der Gemeinschaftsschule Kellinghusen ein Zwischenfall, bei dem eine zunächst unbekannte Person eine reizende Substanz in einem Schulgang versprühte. Die Schule musste evakuiert werden, mehrere Schülerinnen und Schüler klagten über Atembeschwerden.

Die Polizei begann unverzüglich nach Bekanntwerden des Vorfalls mit den Ermittlungen. Eine Analyse der auf die Wand aufgebrachten Flüssigkeit ergab später, dass es sich um handelsübliches Pfefferspray handelte.

Im Zuge der Ermittlungen identifizierte die Polizeistation Kellinghusen einen 13-jährigen Schüler als Täter. Nach bisherigen Erkenntnissen handelte er ohne konkreten Grund. Der Schüler gestand die Tat in Anwesenheit seiner Eltern. Keines der betroffenen Kinder erlitt ernsthafte Verletzungen.

Der 13-Jährige ist nicht strafmündig. Nach deutschem Recht tragen Kinder unter 14 Jahren keine strafrechtliche Verantwortung. Daher sind strafrechtliche Maßnahmen ausgeschlossen.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

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