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Kiel: 260316.2 Festnahme nach Wohnungseinbruchdiebstahl

Polizei nimmt Tatverdächtigen fest nach Einbruchdiebstahl in Schwentinental. Richter erlässt Untersuchungshaftbefehl auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel.

Foto: Depositphotos

Schwentinental (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel

Am Samstag (14.03.26) ereignete sich in Schwentinental in der Heimstättenstraße ein Einbruchdiebstahl in eine Wohnung. Unmittelbar nach der Tat wurden von der Polizei Verdächtige festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erließ ein Richter des Amtsgerichts Kiel noch am selben Tag einen Haftbefehl gegen den Verdächtigen.

Am Samstagmorgen gegen 6:05 Uhr wurde in der Heimstättenweg ein Einbruchdiebstahl begangen. Ein 36-jähriger deutscher Mann drang in ein Einfamilienhaus ein. Die Bewohnerin überraschte den Verdächtigen noch im Gebäude, woraufhin dieser mit gestohlenen Gegenständen aus dem Haus floh.

Beamte des 4. Polizeireviers Kiel nahmen einen Verdächtigen fest, der sich in unmittelbarer Nähe befand. Er hatte die gestohlenen Gegenstände bei sich. Die Beweislage verdichtete sich durch die polizeilichen Untersuchungen vor Ort.

Der festgenommene Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Kiel vorgeführt. Nach Erlass des Haftbefehls wurde der Verdächtige inhaftiert.

Die Kriminalpolizei Plön hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Kiel die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Einbruchdiebstahl in eine Wohnung aufgenommen.

Michael Bimler / Staatsanwaltschaft Kiel Babette Weiß / Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle von Einbrüchen registriert, wobei 400 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, davon waren 335 männlich und 45 weiblich. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Einbrüche auf 3271, wobei 520 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, wobei 382 männlich und 45 weiblich waren. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbrüche registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

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