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Kiel: 260325.1 Festnahme eines Tatverdächtigen

Ein 22-jähriger Türke aus Bremen wurde wegen eines Tötungsdelikts an einem Jugendlichen in Eckernförde festgenommen. Die Ermittlungen führten zu seinem Haftbefehl.

Foto: Depositphotos

Eckernförde (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel

Am Sonntag, dem 22. März 2026, erließ eine Richterin des Amtsgerichts Kiel auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Tötungsdeliktes an einem 15-jährigen Jugendlichen aus Eckernförde gegen einen 22-jährigen Türken aus Bremen.

In der vergangenen Woche waren zunächst Ermittlungen gegen einen 23-jährigen Mann aus Bremen gerichtet, der inhaftiert war, aber nach Überprüfung eines Alibis freigelassen wurde. Die Mordkommission führte parallel Ermittlungen gegen den 22-jährigen Türken, deren Verdacht sich so weit erhärtete, dass die Voraussetzungen für einen Haftbefehl gegeben waren.

Nach intensiven Fahndungsmaßnahmen stellte sich der Mann gestern in Bremen bei einer Polizeidienststelle. Der Festgenommene wurde zuerst in Polizeigewahrsam genommen.

Um den Haftbefehl zu verkünden, wurde der Tatverdächtige gestern am späten Nachmittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Bremen vorgeführt. Anschließend wurde er inhaftiert.

Die weiteren Untersuchungen werden vom Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel durchgeführt.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 haben sich leicht erhöht. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 im Jahr 2022 auf 66 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Davon waren 56 männlich, 10 weiblich und 28 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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