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Kiel: Auto geraubt, Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest.

Am Montagnachmittag wurde in Kiel ein PKW geraubt. Zwei Männer bedrängten eine Frau, entrissen ihr den Autoschlüssel und verletzten sie.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel

Am Montag (09.03.26) ereignete sich in Kiel in der Preußerstraße ein Autodiebstahl. Polizeibeamte nahmen unmittelbar nach dem Vorfall drei Personen vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erließ eine Richterin des Amtsgerichts Kiel am Dienstag gegen zwei Verdächtige einen Haftbefehl.

Am Montagnachmittag gegen 15:20 Uhr wurde im Parkhaus in der Preußerstraße ein Auto gestohlen. Zwei Männer polnischer Staatsangehörigkeit bedrängten eine Frau, die gerade aus ihrem Auto ausgestiegen war. Die Männer stießen die Frau und entrissen ihr den Autoschlüssel. Dabei wurde der Frau am rechten Zeigefinger verletzt.

Nachdem die Männer in das Auto des Opfers gestiegen waren, öffnete die Frau den Kofferraum ihres Autos, um Gegenstände zu sichern. Anschließend fuhren die Männer mit geöffnetem Kofferraum aus dem Parkhaus und beschädigten dabei die Schranke. Eine 21-jährige Polin stieg nach Verlassen des Parkhauses zu den beiden Verdächtigen ins Auto. Polizeibeamte konnten das Fahrzeug in der Nähe des Tatorts finden und die Insassen festnehmen.

Die festgenommenen polnischen Männer (28 und 32 Jahre) wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Kiel vorgeführt. Nach Erlass des Haftbefehls wurden die beiden Männer inhaftiert. Die Frau wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.

Das zuständige Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Kiel die Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes aufgenommen.

Hanna Borgwardt / Staatsanwaltschaft Kiel Babette Weiß / Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Räuberieraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

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