Am 08.05.2026 wurden zwei Täter nach dem Diebstahl von Armbanduhren festgenommen, weitere Ermittlungen dauern an.
Kiel: Diebstahl im Industriegebiet Süd Neumünster

Neumünster (ost)
Am 08.05.2026 wurden zwei Diebe festgenommen, nachdem sie im Industriegebiet Süd in Neumünster mehrere hochwertige Waren gestohlen hatten.
Am Freitagabend gegen 18:30 Uhr wurden mehrere Polizeiwagen aus Neumünster zum Industriegebiet Süd geschickt. Dort wurden zwei flüchtige Diebe gemeldet, die nach dem Diebstahl von mehreren Armbanduhren aus einem Markengeschäft geflüchtet waren.
Nachdem eine Person, auf die die Zeugenbeschreibung passte, vor den Polizisten geflüchtet war, konnte sie in der Saalestraße von Beamten des 1. Polizeireviers Neumünster festgenommen werden.
Der 30-jährige ivorische Verdächtige, der sowohl verschiedene Armbanduhren als auch gestohlene Markenkleidung bei sich trug, wurde für weitere Maßnahmen zum 1. Polizeirevier Neumünster gebracht.
Ein zweiter 41-jähriger ivorischer Verdächtiger wurde von Diensthundeführern der PD Neumünster in einem Restaurant in der Nähe des Tatorts angetroffen und festgenommen.
Bei den Verdächtigen wurden mehrere Armbanduhren im mittleren vierstelligen Bereich sowie Kleidung im mittleren dreistelligen Bereich gefunden.
In der Nähe des Tatorts wurde auch ein Auto gefunden, in dem sich ebenfalls gestohlene Waren im mittleren vierstelligen Bereich befanden.
Die Staatsanwaltschaft Kiel ordnete aufgrund des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls die Durchsuchung des Fahrzeugs und der Wohnadressen der Verdächtigen an. Die Wohnungen wurden vom LKA Hamburg durchsucht und weitere Beweismittel wurden gefunden und sichergestellt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen freigelassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet und die Ermittlungen dauern an.
Polizeidirektion Neumünster
Constanze Becker
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








