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Kiel: Einbruch in Hardebek führt zur Festnahme

Eine Hausbewohnerin alarmierte die Polizei, nachdem sie zwei Einbrecher auf ihrer Kameraüberwachung sah. Einer der Täter wurde festgenommen, der zweite entkam.

Foto: Depositphotos

Hardebek (ost)

Am Samstag (23.05.2026) Nacht beobachtete eine Bewohnerin eines Hauses in Hardebek über eine Kameraüberwachung, wie zwei Personen gewaltsam in ihr Haus eindrangen. Sie informierte die Polizei, die einen der Täter vor Ort festnahm.

Zu Pfingstsamstag erhielt die Hausbewohnerin um 01:40 Uhr eine Benachrichtigung auf ihrem Handy, dass verdächtige Personen von den Kameras im Haus aufgezeichnet wurden. Zu dieser Zeit war sie nicht zu Hause und informierte die Polizei. Mehrere Streifenwagen verschiedener Dienststellen rückten an.

Der Einsatz war erfolgreich: Die Beamten konnten einen der Täter bei seinem Fluchtversuch aus dem Haus festnehmen. Es handelte sich um einen 33-jährigen Georgier mit Wohnsitz in Deutschland. Nach den kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde er am nächsten Morgen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel aufgrund fehlender Haftgründe aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Trotz Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Hubschrauber der Polizei Hamburg eingesetzt wurde, konnte der zweite Täter nicht gefunden werden. Möglicherweise ist er mit einem Auto vom Tatort geflohen.

Die Polizei bittet um Hinweise. Wer hat verdächtige Beobachtungen während des Tatzeitpunkts gemacht? Personen, die etwas gesehen haben oder Informationen zu möglichen Personen oder Fahrzeugen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04101 – 2020 bei der Kriminalpolizei in Pinneberg zu melden oder ihren Hinweis per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de zu senden.

Das spezialisierte Sachgebiet 4 der Kriminalinspektion Pinneberg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Wohnungseinbruchsdiebstahls aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im folgenden Jahr 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen konstant bei 45 blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 auf 191. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wobei 55 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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