Unbekannte Täter sprengen Geldautomat in Lübeck-St. Gertrud. Fahndung nach flüchtigen Tatverdächtigen läuft.
Kiel: Explosion Geldautomat Lübeck-St. Gertrud

Kiel (ost)
Am Freitag, den 11. September 2026, wurde in den frühen Morgenstunden gegen 2.48 Uhr ein Geldautomat in Lübeck-St. Gertrud von unbekannten Tätern gesprengt. Der Geldautomat befindet sich im Eingangsbereich eines Einkaufszentrums in der Wesloer Landstraße 50.
Nach ersten Erkenntnissen waren zwei Männer an der Tat beteiligt. Sie entkamen dann mit einem vermutlich dunklen Audi in Richtung Lüdersdorf in Mecklenburg-Vorpommern.
Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnten die Tatverdächtigen bisher nicht gefasst werden.
Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Schleswig-Holstein übernommen. Die Ermittler sind vor Ort und die Spurensicherung läuft noch.
Das Landeskriminalamt bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in der Wesloer Landstraße gemacht haben oder Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug geben können, sich unter der Telefonnummer 0431 / 160-42121 oder bei jeder örtlichen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2966 Fälle registriert, wovon 815 gelöst wurden. Es gab insgesamt 693 Verdächtige, darunter 475 Männer, 218 Frauen und 137 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 3254, wobei 935 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 814 Verdächtige, darunter 542 Männer, 272 Frauen und 172 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.966 | 3.254 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 815 | 935 |
| Anzahl der Verdächtigen | 693 | 814 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 475 | 542 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 218 | 272 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 172 |
Quelle: Bundeskriminalamt








