Am vergangenen Freitag versuchten Tatverdächtige über eine Online-Plattform vermeintliche Goldmünzen zu verkaufen. Zwei Personen wurden festgenommen und einer davon in Untersuchungshaft genommen.
Kiel: Festnahme eines falschen Goldhändlers

Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel
Letzten Freitag (30.01.26) versuchten Verdächtige, vermeintliche Goldmünzen über eine Online-Plattform zu verkaufen. Beamte des 4. Polizeireviers Kiel nahmen daraufhin zwei Personen vorläufig fest. Einen Verdächtigen brachten sie am nächsten Tag vor einen Richter des Amtsgerichts Kiel. Dieser erließ einen Haftbefehl.
Am Freitagabend gegen 19:15 Uhr erschienen zwei Personen auf dem 4. Polizeirevier, die angaben, gefälschte Goldbarren über eine Verkaufsplattform gekauft zu haben. Die Opfer hatten eine weitere Anzeige über Goldmünzen desselben Anbieters auf der Plattform entdeckt.
Sofortige Ermittlungen führten noch am selben Tag zur vorläufigen Festnahme von zwei Verdächtigen in einer Wohnung im Stadtteil Rönne. Die Beamten stellten vor Ort mehrere Goldmünzen sicher.
Der festgenommene 24-jährige Spanier wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Kiel vorgeführt. Nach Erlass des Haftbefehls wurde der Mann inhaftiert.
Die anwesende 20-jährige Italienerin in der Wohnung konnte nicht direkt mit der Tat in Verbindung gebracht werden. Sie wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen.
Das Kommissariat 14 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Kiel die Ermittlungen wegen Betrugsverdachts aufgenommen.
Hanna Borgwardt / Staatsanwaltschaft Kiel Babette Weiß / Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal








