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Kiel: Gemeinsame Verkehrskontrolle in Genin,40 Beanstandungen festgestellt

Eine gemeinsame Verkehrskontrolle in Genin führte zu 40 Beanstandungen, darunter Ordnungswidrigkeiten und eine Straftat. Zudem wurden 15 Kontrollberichte ausgehändigt.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Dienstagnachmittag (18.02.2024) fand in Lübeck Genin eine gemeinsame Verkehrskontrolle mit Beamten des Zolls, des kommunalen Ordnungsdienstes und der Polizeidirektion Lübeck statt. Es wurden verschiedene Ordnungswidrigkeiten und eine Straftat festgestellt. Außerdem wurden 15 Kontrollberichte ausgehändigt.

Zwischen 15:00 und 19:30 Uhr wurde die gemeinsame Kontrolle in der Baltischen Allee kurz vor der Autobahnauffahrt Genin durchgeführt. Innerhalb von 4,5 Stunden wurden etwa 100 Fahrzeuge von fünf Beamten des kommunalen Ordnungsdienstes Lübeck, sieben Beamten des 4. Polizeireviers Lübeck, sechs Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz sowie sechs Beamten der Kontrolleinheit 32 des Hauptzollamtes Kiel kontrolliert. Ein Zollhund war ebenfalls im Einsatz.

Es wurden insgesamt 24 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Darunter fallen vier Anzeigen nach dem Waffengesetz, da eine Machete, ein Einhandmesser und zwei Teleskopschlagstöcke unerlaubt mitgeführt wurden. Bei vier Kontrollen ergab sich der Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Cannabis, weshalb Blutproben entnommen wurden. In einem Fall wurde einem Fahrzeugführer die Weiterfahrt untersagt, da die Betriebserlaubnis aufgrund nicht zulässiger Veränderungen erloschen war.

Außerdem wurde ein Fahrzeugführer ohne Führerschein festgestellt. Gegen ihn und den Fahrzeughalter wird nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Aufgrund fehlender Dokumente oder Fahrzeugmängel wurden außerdem 15 Kontrollberichte ausgestellt, wobei der Schwerpunkt auf defekten Abblendlichtern und falscher Bereifung lag. Die Betroffenen haben nun 14 Tage Zeit, die Mängel zu beheben und das Fahrzeug erneut vorzuführen.

Die Ergebnisse der Kontrolle zeigen, dass solche Verkehrskontrollen notwendig sind. Aus diesem Grund strebt die Polizei weitere gemeinsame Kontrollen an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, wovon 9.931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8.645, wovon 7.470 männlich und 1.175 weiblich waren. 1.664 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 10.838, wovon 9.644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 8.326, wovon 7.225 männlich und 1.101 weiblich waren. 1.795 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Personenschäden, was 10,23% der Gesamtzahl ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die meisten Unfälle (85,13%) sind übrige Sachschadensunfälle mit 27.916 Fällen. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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