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Kiel: Haftbefehl nach räuberischer Erpressung

Ein 35-jähriger Iraker wurde wegen räuberischer Erpressung festgenommen und Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel

Am Freitag, dem 05. Juni 26, ereignete sich im Stadtteil Gaarden eine räuberische Erpressung. Ein Haftbefehl wurde gegen den Verdächtigen erlassen, jedoch nach seiner Festnahme unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Der Vorfall fand am Freitag gegen 05:30 Uhr in der Medusastraße statt. Berichten zufolge wurde das spätere Opfer an seiner Wohnadresse von einem Mann aufgesucht und unter Gewaltandrohung gezwungen, seine EC-Karte herauszugeben. Der Täter flüchtete daraufhin vom Tatort und hob kurze Zeit später an einem Geldautomaten einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag ab.

Intensive Ermittlungen des Kommissariats 13 der Bezirkskriminalinspektion führten zur Identifizierung des Verdächtigen. Ein Untersuchungshaftbefehl wurde gegen den 35-jährigen Iraker aufgrund des dringenden Verdachts der räuberischen Erpressung erlassen.

Gestern wurde der Verdächtige vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Amtsgericht Kiel vorgeführt. Der bestehende Haftbefehl wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt und der Mann wurde freigelassen.

Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel führen die weiteren Untersuchungen durch und prüfen, ob der Verdächtige für weitere ähnliche Taten verantwortlich sein könnte.

Hanna Borgwardt / Staatsanwaltschaft Kiel Mathias Stöwer / Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

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