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Kiel: Haftbefehle nach Aktion gegen Betäubungsmittelkriminalität

Drei Männer vorläufig festgenommen, Untersuchungshaft angeordnet für zwei von ihnen.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Gemeinsame Erklärung von der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel

Am Dienstag, dem 17. Februar, wurden im Zuge der Durchsuchungen drei Männer von Polizeikräften vorläufig festgenommen, darunter zwei 24-jährige und ein 34-jähriger Iraker sowie ein 33-jähriger Syrer.

Der 34-jährige Iraker hatte bereits einen Haftbefehl wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Nach Verkündung des Haftbefehls wurde er inhaftiert.

Die 24-jährigen Iraker und der 33-jährige Syrer wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Haftrichter beim Amtsgericht Kiel vorgeführt. Dieser ordnete auch für sie Untersuchungshaft wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln an. Die Festgenommenen wurden von Polizeikräften in Justizvollzugsanstalten gebracht.

Stephanie Lage, Pressevertreterin der Polizeidirektion Kiel Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9.931 auf 9.644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8.645 auf 8.326, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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