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Kiel: Hoher Bargeldbetrag und Uhr erbeutet

Eine 74-jährige Frau wurde Opfer eines Schockanrufs und übergab Bargeld und Uhr an eine Betrügerin. Die Polizei warnt vor dieser Masche und sucht nach Zeugen.

Foto: unsplash

Kiel (ost)

Am Mittwoch wurde eine 74-jährige Frau Opfer eines Betrugsanrufs. Sie übergab einem vermeintlichen Staatsanwaltschaftsmitarbeiter einen hohen fünfstelligen Geldbetrag sowie eine teure Armbanduhr. Die Polizei sucht nach Zeugen und warnt erneut vor dieser Betrugsmasche.

Die Frau gab an, dass sie gegen 16 Uhr von einem Polizisten angerufen wurde. Dieser erklärte ausführlich, dass ihr Sohn in einen Autounfall verwickelt war, bei dem eine Frau ums Leben kam. Dann übergab er das Telefon an den vermeintlichen Sohn, der den Unfall bestätigte und um Hilfe bat. Danach wurde ein angeblicher Staatsanwalt aus Kiel hinzugeschaltet, der mitteilte, dass der Sohn gegen Kaution freikommen könne. Ein Treffpunkt bei der Staatsanwaltschaft in der Harmsstraße wurde vereinbart.

Als die 74-jährige Frau gegen 18:30 Uhr in der Harmsstraße in der Nähe der Neuapostolischen Kirche gegenüber der Käthe-Kollwitz-Schule parkte, näherte sich eine vermeintliche Staatsanwaltschaftsmitarbeiterin und nahm das Geld und die Uhr entgegen. Bis zu diesem Zeitpunkt dauerte das Gespräch ununterbrochen an. Der Anrufer setzte die Frau insgesamt über zwei Stunden lang stark unter Druck.

Die Frau beschrieb die Abholerin, die mit südeuropäischem Akzent sprach, als etwa 25 Jahre alt, ca. 160 cm groß und schlank. Sie hatte braune Augen und schulterlanges, blondes Haar, das vermutlich gefärbt war. Auffällig waren ihre langen, orangefarbenen künstlichen Fingernägel. Sie trug ein ärmelloses, bauchfreies Top und enge Hosen.

Das Kommissariat 12 der Kriminalpolizei führt die Ermittlungen und warnt erneut vor dieser Betrugsmasche. Personen, die im Bereich der Harmsstraße eine solche Frau gesehen haben, werden gebeten, sich unter 0431 / 160 3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Wir geben erneut Hinweise in dieser Angelegenheit:

Matthias Arends

Kontakt:

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24