Die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) hat erfolgreich ihre Rezertifizierung bestanden, mit lobenden Worten für ihre mitarbeiterzentrierte Führungskultur und zukunftsorientierte Unternehmensentscheidungen.
Kiel: Hohes Qualitätsmanagement bei RKiSH bestätigt

Pinneberg (ost)
Etwa zwei Jahre nachdem die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH erfolgreich erstzertifiziert wurde gemäß der Qualitätsmanagement-Richtlinie des Landes Schleswig-Holstein, wurde nun die Rezertifizierung mit großem Erfolg abgeschlossen. Jan Osnabrügge, stellvertretender Geschäftsführer, der das Zertifikat entgegennahm, war erfreut, dass der RKiSH ein sehr fortgeschrittenes und effektiv implementiertes Qualitätsmanagementsystem bescheinigt wurde.
Die Qualitätsmanagement-Richtlinie ist im Rettungsdienstgesetz von Schleswig-Holstein verankert und wird gemäß strengen Prüfkatalogen zertifiziert. Die Richtlinie orientiert sich an der DIN EN ISO 9001, ist jedoch speziell auf den operativen Rettungsdienst ausgerichtet und wird von der Koordinierungsstelle Rettungsdienst des SH-Landkreistag und des Städteverbandes für zwei Jahre verliehen.
Die RKiSH war 2023 landesweit unter den ersten Rettungsdiensten, die das Zertifikat erhalten hatten. Zwei Jahre später im Herbst 2025 wurde erneut die Einhaltung der erforderlichen Standards durch ein externes Auditorenteam unter der Leitung von Arne Krüger, Berufsfeuerwehr Kiel, überprüft. Für die RKiSH war dies eine herausfordernde Zeit, da der Wechsel der Geschäftsführung erst wenige Wochen zuvor stattgefunden hatte und viele Strukturen im Umbruch waren.
Auditor Arne Krüger lobte die vertrauensvolle und transparente Zusammenarbeit, die trotz der Veränderungen im Unternehmen während des gesamten Auditprozesses stattgefunden habe, und betonte den insgesamt hohen Reifegrad des Unternehmens.
Christoph Burk von der Koordinierungsstelle betonte die Idee, dass erfolgreiches Qualitätsmanagement im Rettungsdienst “nicht nur das Überreichen von Pokalen für Erfolge ist, sondern auch Fehlern in Form von Pokalen Raum bieten muss, damit sie sichtbar bleiben, um daraus zu lernen und besser zu werden.”
Jens Parey, Leiter der Stabsstelle Qualitätsmanagement bei der RKiSH, bestätigte, dass ein strukturiertes und institutionalisiertes Qualitätsmanagement mittlerweile zur “DNA der RKiSH” gehört und die Mitarbeitenden bereits beim Onboarding so integriert werden, dass Qualitätsmanagement von Anfang an konsequent umgesetzt wird und keinen zusätzlichen Aufwand für die Belegschaft bedeutet.
Im Auditbericht wurde besonders die mitarbeiterzentrierte Führungskultur hervorgehoben, die die Interessen der Mitarbeitenden konsequent in den Vordergrund stellt und ein modernes, zukunftsorientiertes Unternehmensbild prägt. Auch die wissenschaftliche Ausarbeitung zur Prognose der Einsatzzahlen bis 2040 wurde als herausragendes Projekt positiv bewertet. Gelobt wurde, dass die gewonnenen Erkenntnisse bereits in strategische Unternehmensentscheidungen einfließen. Natürlich enthielt der Bericht des Auditorenteams auch Verbesserungsvorschläge und kritische Anmerkungen, die von der RKiSH dankbar angenommen wurden.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass die erfolgreiche Rezertifizierung keine Selbstverständlichkeit darstellt, denn der definierte Standard in Schleswig-Holstein ist im bundesweiten Vergleich sehr hoch. Umso mehr freuen wir uns über diesen Erfolg und das gute Gefühl, als Rettungsdienstunternehmen höchste Qualitätsstandards für unsere Mitarbeitenden und Patienten zu erfüllen.
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Quelle: Presseportal








