Einsatzkräfte führten mobile Verkehrskontrollen durch, ahndeten Verstöße und stilllegten Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln.
Kiel: Kontrollen Poser- und Tuningszene

Kiel (ost)
Am Abend des 22. Mai 2026 führten Einsatzkräfte mobile Verkehrskontrollen im Zusammenhang mit der Poser- und Tuningszene durch und bestraften einige Verstöße.
Der Fokus der Maßnahmen lag auf der Strecke zwischen einer Tankstelle in der Gutenbergstraße und der Kiellinie. Die Polizei setzte dabei zivile Funkstreifenwagen ein, um relevante Verkehrsverstöße festzustellen und die Fahrzeuge anschließend zu überprüfen. Während des Einsatzes wurden insgesamt 21 Fahrzeuge zwischen 17:00 Uhr und 1:00 Uhr kontrolliert.
Zwei Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Mängel sofort stillgelegt werden. Die beiden Fahrzeuge wurden von der Polizei zur weiteren Untersuchung auf ein Betriebsgelände gebracht und entsprechende Verfahren eingeleitet.
Bei einem anderen Fahrzeug stellten die Polizeikräfte die Kennzeichen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.
In fünf Fällen führten nicht genehmigte technische Änderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Neben Kontrollberichten leiteten die Einsatzkräfte entsprechende Verfahren an die Zulassungsbehörde weiter.
Zusätzlich bestraften die Polizeibeamten weitere sieben Verstöße.
Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die geltenden Vorschriften zu halten. Technische Manipulationen, unnötiger Fahrzeuglärm sowie verkehrsgefährdendes Verhalten werden konsequent geahndet.
In Kiel gab es in den letzten Monaten kein besonders hohes Aufkommen von sogenannten Autoposern. Wir haben dieses Phänomen jedoch im Auge und werden in unregelmäßigen Abständen weitere Kontrollen dieser Art durchführen.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








