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Kiel: Kontrollwoche Alkohol oder Drogen am Lenkrad

Die Landespolizei Schleswig-Holstein kontrollierte in der letzten Woche schwerpunktmäßig Alkohol- und Drogeneinfluss im Straßenverkehr. Verstöße, insbesondere das Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis, wurden festgestellt.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Letzte Woche, vom 15. bis 21.12.2025, haben die Einsatzkräfte der Landespolizei hauptsächlich Alkohol- und Drogeneinfluss im Straßenverkehr kontrolliert. Um die Sicherheit auf den Straßen während der Weihnachtsmärkte und -feiern zu gewährleisten, beteiligt sich die Landespolizei Schleswig-Holstein seit vielen Jahren im Dezember an den europaweiten ROADPOL-Verkehrskontrollen.

6577 Fahrzeugführer wurden überprüft und es wurden bedeutende Verstöße festgestellt:

Neben der Gesamtzahl der festgestellten Verstöße ist für die Polizei besonders die hohe Anzahl von Fahrzeugführern relevant, die keine gültige Fahrerlaubnis besaßen und dennoch ein Kraftfahrzeug führten.

Die Landespolizei bestätigt ihre Strategie, weiterhin sowohl regelmäßige regionale Kontrollen als auch landesweite Schwerpunkteinsätze durchzuführen.

Verkehrsunfälle, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss passieren, sind in der Regel besonders schwerwiegend. Das Risiko, bei solchen Unfällen schwere oder tödliche Verletzungen zu erleiden, ist deutlich höher als bei anderen Unfällen. Daher sind diese Kontrollen ein wichtiges Instrument der Verkehrssicherheitsarbeit.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 9.931 im Jahr 2022 auf 9.644 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 8.645 auf 8.326 zurück. Davon waren 7.470 männlich und 1.175 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.664 im Jahr 2022 auf 1.795 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 auf Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 292, was 0,89% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 (3,06%) und auf Autobahnen 400 (1,22%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 34, Schwerverletzte 611 und Leichtverletzte 3.587.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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