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Kiel-Meimersdorf: Bundespolizei – Fahrer rutscht mit PKW in Bahngraben

Ein neugieriger 86-jähriger PKW-Fahrer rutschte in Meimersdorf mit seinem Fahrzeug in den Bahngraben. Die Bergung des Fahrzeugs erfordert spezielle Maßnahmen und wird dem Fahrer in Rechnung gestellt.

PKW im Graben - Bild 1
Foto: Presseportal.de

Kiel-Meimersdorf (ost)

Am 18.01.25 rutschte ein 86-jähriger PKW-Fahrer mit seinem PKW in Meimersdorf in den Bahngraben. Sein Fahrzeug war nicht für die schmale Zuwegung ausgelegt.

Am Morgen des 18.01.25 erhielt die Bundespolizeiinspektion Kiel Kenntnis, dass ein Triebfahrzeugführer einer Zuges im Vorbeifahren einen PKW gesehen habe, der im Güterbahnhofsbereich Kiel-Meimersdorf in den Bahngraben gerutscht sei. Ein Streife der Bundespolizei verlegte umgehend zum Einsatzort und konnte den PKW vor Ort feststellen. Eine Gefahr für den Bahn- oder sonstigen Verkehr bestand durch den Unfall nicht. Über einer Abfrage des Kennzeichens konnte dann die Halterin bzw. der Ehemann als Fahrer am Wohnort angetroffen werden. Der 86-jährige gab an, dass er nach dem Einkaufen neugierig geworden sei, als er neben der Strecke einige für ihn interessante Bauwagen entdeckte. Hierfür befuhr er einen zu schmalen Weg neben den Gleisen und rutschte mit seinem Fahrzeug in den Graben. Nach dem Unfall begab er sich zunächst nach Hause.

Nach Rücksprache mit der Feuerwehr und dem Notfallmanager der Bahn wurde vor Ort festgestellt, dass das Fahrzeug wohl nicht mit herkömmlichen Mitteln, sondern grds. mit einem schienengebundenen Kran geborgen werden muss und die Kosten dafür natürlich in Rechnung gestellt werden. Der 86-jährige war damit nicht einverstanden und man solle das Fahrzeug aufgrund des Alters „einfach rausziehen“. Er wurde darauf hingewiesen, dass die Bergung dann zeitnah durch ihn selbst über einen entsprechenden Abschleppdienst organisiert werden müsse und die Bundespolizei hierüber in Kenntnis zu setzen ist. Auf die Gefahren im Bahnverkehr wurde er eindringlich hingewiesen. Neben den Kosten für die Bergung muss er auch mit einer Anzeige nach der Eisenbahn- und Betriebsordnung (EBO) rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon hatten 3.356 Unfälle Personenschäden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 27.916, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 85,13% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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