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Kiel: Polizei ermittelt versuchtem Tötungsdelikt

In der Gärtnerstraße wurde eine Person mit Schussverletzung am Bein gefunden. Die Täter sind noch auf der Flucht.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel

In der Nacht von Samstag auf Sonntag entdeckten Polizeibeamte in der Gärtnerstraße eine verletzte Person, die eine Schusswunde am Bein hatte. Das Kommissariat 11 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat die Untersuchungen aufgenommen.

Am Sonntagmorgen um 2:45 Uhr fanden Einsatzkräfte in der Gärtnerstraße im Stadtteil Hassee eine verletzte männliche Person vor. Der 28-Jährige hatte eine frische Schusswunde am Bein. Laut seinen Angaben sind die Täter danach geflohen. Eine sofortige Fahndung nach den flüchtigen Personen blieb bisher erfolglos. Die polizeilichen Untersuchungen sind im Gange.

Aufgrund laufender Ermittlungen werden derzeit keine weiteren Informationen zu den Hintergründen bekannt gegeben.

Die Untersuchungen werden vom Kommissariat 11 der Bezirkskriminalinspektion Kiel in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel durchgeführt.

Michael Bimler, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Kiel

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, davon waren 56 männlich und 6 weiblich. 29 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, davon waren 67 männlich und 10 weiblich. 28 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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