Das Präventionsteam der Polizei Kiel informiert im Sophienhof über Einbruchschutz, Schockanrufe und Drogenprävention. Bürger erhalten Tipps und können Schließsysteme testen.
Kiel: Polizei informiert zu Präventionsthemen

Kiel (ost)
Das Präventionsteam der Polizeidirektion Kiel wird am Donnerstag im Einkaufszentrum Sophienhof im Rahmen des Tags des Einbruchschutzes über verschiedene Themen der Kriminalprävention informieren. Neben dem Schwerpunkt Einbruchschutz werden die Polizistinnen und Polizisten auch zu Themen wie Schockanrufe, Taschendiebstähle und Drogen Fragen beantworten.
Von 10 bis 18 Uhr werden die Beamtinnen und Beamten im Bereich der Herzog-Friedrich-Straße interessierte Bürger informieren und Tipps zum Schutz vor Einbrüchen geben. An einem extra angefertigten Fenster können Bürger sehen, wie schnell herkömmliche Schließsysteme von Einbrechern überwunden werden können.
Außerdem werden wertvolle Tipps zum Umgang mit Schockanrufen, dem Enkeltrick oder falschen Polizisten gegeben. Mit einer Rauschbrille wird gezeigt, wie Drogen die körperlichen Fähigkeiten beeinträchtigen. Obwohl es derzeit keine signifikante Zunahme von Taschendiebstählen im Bereich der Polizeidirektion Kiel gibt, informiert das Präventionsteam auch zu diesem Thema und gibt Hinweise, wie man sich – besonders mit Blick auf die bevorstehenden Weihnachtsmärkte – schützen kann. Die Beamten des Präventionsteams stehen auch für Fragen zu anderen Präventionsthemen zur Verfügung.
Auch Medienvertreter sind herzlich eingeladen, den Informationsstand zu besuchen. Bei Interesse wird um eine vorherige Anmeldung bis Mittwoch unter der Rufnummer 0431 / 160 2010 gebeten, um die Planung zu erleichtern.
Matthias Arends
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 auf 400. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 341 auf 380, wobei 293 männliche und 48 weibliche Verdächtige im Jahr 2021 verzeichnet wurden. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 335 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen auf 45. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 129 auf 158. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.249 | 2.675 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 385 | 400 |
| Anzahl der Verdächtigen | 341 | 380 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 293 | 335 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 129 | 158 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 10.944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 10.509 auf 9.931. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 9.190 auf 8.645 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.938 auf 7.470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.252 auf 1.175 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 1.576 auf 1.664. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








