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Kiel: Polizei nimmt drei Graffitisprayer fest

Drei junge Männer wurden nach Einbruchversuch und Sachbeschädigungen durch Graffiti vorläufig festgenommen. Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Am Sonntagabend wurden drei Personen von der Polizei vorläufig festgenommen, nachdem sie versucht hatten einzubrechen und Graffiti im Stadtteil Südfriedhof gesprüht hatten. Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 13 der Kriminalpolizei Kiel durchgeführt.

Um 23:40 Uhr beobachtete ein Anwohner der Ringstraße drei junge Männer, die Graffiti an mehreren Glasfronten der Ladenzeilen sprühten. Er alarmierte die Polizei und gab auch die Fluchtrichtung an, sodass die Streifenwagen des Kriminaldauerdienstes und des zweiten Polizeireviers die drei 16-, 17- und 18-jährigen Personen an einer nahegelegenen Tankstelle vorläufig festnehmen konnten. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten tatrelevante Gegenstände und Einbruchswerkzeug bei den Verdächtigen. An einem der Geschäfte in der Ringstraße wurden frische Einbruchsspuren entdeckt. Die Täter konnten anscheinend nicht in das Gebäude gelangen. Ob die drei jungen Männer auch für diesen Vorfall verantwortlich sind, wird untersucht. Sie verbrachten die Nacht in Polizeigewahrsam und wurden aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen sie wegen des versuchten besonders schweren Diebstahls und Sachbeschädigung ein. Zeugen, die die Tat ebenfalls beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 0431 / 160 3333 bei der Polizei zu melden.

Pauline Vogler

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 62, wobei 56 Männer und 6 Frauen darunter waren. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 mit 403 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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