Ein Autofahrer musste seine Fahrt unterbrechen, da sich Radmuttern gelöst hatten. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen für den gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.
Kiel: Polizei sucht Zeugen nach gelösten Radmuttern an Pkw

Kreis Plön (ost)
Am Dienstagmorgen (12.05.26) musste ein Fahrer sein Auto anhalten, da sich die Radmuttern an einem Rad gelöst hatten. Nach aktuellen Informationen wurden die Radmuttern absichtlich gelöst. Die Polizei in Plön hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.
Zwischen Montag 17:00 Uhr und Dienstag 08:15 Uhr ereignete sich in der Ulmenstraße in Plön ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der Fahrer seinen Seat am Fahrbahnrand der Ulmenstraße abgestellt. Am Dienstagmorgen bemerkte er nach einer Fahrt von fast 10 Kilometern ein Zittern in der Lenkung und hielt das Auto an. Bei einer sofortigen Inspektion stellte der Geschädigte fest, dass sich ein Vorderrad gelöst und im Radkasten verkeilt hatte. Ein Abschleppwagen brachte das beschädigte Auto in eine Werkstatt.
Es wird derzeit ausgeschlossen, dass die Räder unsachgemäß montiert wurden. Aufgrund der bisherigen Untersuchungen gibt es Anhaltspunkte dafür, dass die Radmuttern eines Rades von unbekannten Tätern gelöst wurden.
Die Polizei in Plön hat die Untersuchungen wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Um den Fall aufzuklären, werden Zeugen gesucht, die sich zwischen Montag 17:00 Uhr und Dienstag 08:15 Uhr in der Ulmenstraße aufgehalten und verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Hinweise nimmt die Polizei in Plön unter der Telefonnummer 04522 – 5005 142 entgegen.
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








