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Kiel: Polizei sucht Zeugen nach versuchtem Tötungsdelikt

Die Ermittler suchen weiterhin nach der Tatwaffe und Zeuginnen und Zeugen. Sieben Tatverdächtige wurden bereits ermittelt, zwei in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Nach einem versuchten Tötungsdelikt am 19. Januar, bei dem ein 13-Jähriger schwer verletzt wurde, suchen die Ermittler der Mordkommission Kiel immer noch nach der Tatwaffe und Zeugen.

Sieben Verdächtige wurden bereits identifiziert. Zwei der sieben Festgenommenen wurden in Untersuchungshaft genommen. Die anderen fünf wurden unter Auflagen freigelassen.

Derzeit wird im Kieler Hörnbecken eine umfangreiche Suche mit Polizeitauchern nach der Tatwaffe durchgeführt.

Die Ermittler des Kommissariats 1 sind weiterhin auf Hinweise von Zeugen angewiesen. Personen, die Informationen zum Vorfall oder den Hintergründen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0431-160 3333 zu melden.

Stephanie Lage, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 470 Fälle von Mord verzeichnet wurden, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Schleswig-Holstein 70 Fälle von Mord registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 männliche und 6 weibliche Verdächtige, von denen 29 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle in Schleswig-Holstein auf 74, wovon 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige, von denen 28 nicht-deutsche Staatsbürger waren.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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