Zwei verletzte Polizeibeamte erhalten finanzielle Unterstützung nach Angriffen während ihres Dienstes in Kiel.
Kiel: Polizeibeamte erhalten Zuwendungen nach Verletzungen

Kiel (ost)
Andreas Breitner wird am 27. Mai 2026 als Vorsitzender des Hilfs- und Unterstützungsfonds einer Polizeibeamtin und einem Polizeibeamten eine Spende überreichen.
Früh am 17. November 2024 taucht eine Person mit zwei Messern bewaffnet an der Dienststelle der Kriminalpolizei Kiel auf und droht, sich selbst oder andere zu verletzen. Mehrere Beamte kommen hinzu, um die Person zu beruhigen und sie dazu zu bringen, die Messer abzulegen. Als die Person dies verweigert und die Beamtin W. angreift, wird sie angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Die Beamtin wird vor Ort versorgt und dann notoperiert. Danach folgen zwei weitere Operationen und eine lange Rehabilitation. Die 31-jährige Beamtin und ihr Partner erhalten einen achttägigen Aufenthalt auf der Insel Rügen.
Am 14. September 2025 nach 22 Uhr werden Kristof E. und ein Kollege zu einer Einrichtung für Wohnungslose geschickt, wo ein Randalierer mit einem Messer randaliert. Die Person wird gewalttätig und trotz Aufforderungen und Pfefferspray bleibt sie aggressiv. Polizeihauptmeister E. wird bei der Festnahme schwer verletzt und muss operiert werden. Der 37-jährige Beamte ist danach vier Monate dienstunfähig und erhält einen achttägigen Aufenthalt auf der Insel Usedom für sich und seine Familie.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen zur Übergabe am Mittwoch, den 27. Mai 2026 um 9 Uhr im 4. Polizeirevier Kiel, Werftstraße 217 Kiel, 24143 Kiel. Bitte melden Sie sich im Voraus unter der Telefonnummer 0173/20 95 139 an.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not e.V. Karl-Hermann Rehr 0173 / 209 51 39
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal








