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Kiel: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Die Kriminalität im Kreis Plön ist weiter gesunken. Die Aufklärungsquote ist leicht gestiegen.

Im Jahr 2025 ist die Gesamtzahl der Straftaten im Kreis Plön um 366 Fälle gesunken. Die Aufklärungsquote beträgt 56 %.

Foto: Depositphotos

Kreis Plön (ost)

Im Jahr 2025 ist die Gesamtzahl der bekannt gewordenen Straftaten im Kreis Plön mit einem Stand von 4.580 Fällen (2024: 4.946) um 366 Fälle (bzw. um 5,6 %.) wie bereits im vergangenen Jahr weiter gefallen. Die Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten auf 100.000 Einwohner) als Indikator für die Kriminalitätsbelastung ist im Kreis Plön seit Jahren die niedrigste im gesamten Land Schleswig-Holstein und das ist auch 2025 mit 3.507 (2024: 3.765) so geblieben. Der Kreis Plön behält seinen Stellenplatz als der sicherste Kreis in Schleswig-Holstein. Die Kriminalität im Kreis Plön nimmt lediglich 2,56% an der Gesamtkriminalität des Landes Schleswig-Holstein ein.

Aufklärungsquote – leicht gestiegen

Von den 4.580 bekannt gewordenen Straftaten wurden im Kreis Plön 2.563 Taten (2024: 2.721 Taten, minus 158 Fälle) aufgeklärt. Damit ist die Aufklärungsquote im Kreis Plön mit 56 % (2024: 55 %) um 1 Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr wieder gestiegen und liegt etwas unter dem Niveau des Landes SH mit 56,7 %.

Deliktsverteilung – Diebstähle dominieren Die Deliktsverteilung im Landkreis Plön zeigt, dass Diebstahlsdelikte mit 38,59 % den weitaus größten Anteil der bekannt gewordenen Straftaten ausmachen. Die nächst häufigen Deliktsgruppen sind die sonstigen Straftaten mit 23,25 % gefolgt von den Freiheits- und Rohheitsdelikten mit 18,52 % und den Vermögens- und Fälschungsdelikten mit 13,89 %.

Wohnungseinbrüche – leicht zurückgegangen Der Wohnungseinbruchsdiebstahl nimmt an der Gesamtzahl der Eigentumsdelikte im Kreis Plön nur einen geringen Teil ein. Insgesamt wurden 103 (Vorjahr: 107) Fälle für das Jahr 2025 bekannt. Dies bedeutet einen leichten Rückgang um 4 Fälle bzw. 3,7 %. Damit setzt sich der Trend des Vorjahres auch in diesem Jahr fort. Die Aufklärungsquote fiel um 3,1 Prozentpunkte von 20,6 % auf 17,5%. Ein weiterhin hoher Anteil gescheiterter Einbruchsversuche deutet darauf hin, dass präventive Maßnahmen erfolgreich waren. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen im Wohnumfeld sofort unter 110 zu melden. Nur durch eine möglichst schnelle Fahndung können Tatverdächtige auf frischer Tat festgenommen und weitere Ermittlungen initiiert werden.

Diebstähle aus Boden- und Kellerräumen – erheblicher Anstieg Es wurden 95 Taten Diebstähle aus Boden-/ Kellerräumen erfasst. Im Vorjahr waren es noch 68 Taten, eine Zunahme von 27 Taten (Anstieg zum Vorjahr um 39,7%). Besonders betroffen war hier, wie schon im vergangenen Jahr, die Gemeinde Schwentinental mit 68 Taten, gefolgt von der Gemeinde Heikendorf mit 15 Taten. Dieser erhebliche Anstieg zum Vorjahr entspricht nicht dem rückläufigen Landestrend (-19%).

Rohheits- und Gewaltkriminalität

Als Rohheitsdelikte werden Raub- und Körperverletzungsdelikte sowie Straftaten gegen die persönliche Freiheit wie z. B. Nötigung, Bedrohung, Nachstellung oder Freiheitsberaubung zusammengefasst. Im Jahr 2025 wurden 848 Fälle von Rohheitsdelikten (2024: 946) erfasst. Damit fielen in diesem Jahr die Zahlen um 98 Taten (-10,4%).

Im Bereich der Raubdelikte gab es im Vergleich zum Jahr 2024 (36 Taten) einen Rückgang um 19,4 % (29 Taten) in 2025. Gleichzeitig fiel die Anzahl der Körperverletzungsdelikte um 6,8 % sowie die der schweren und gefährlichen Körperverletzungen um 12,7 %.

Partnerschaftsgewalt – leichter Anstieg Zu den Straftaten im Bereich Partnerschaftsgewalt zählen Straftaten gegen das Leben, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sowie der Bereich der Rohheitsdelikte in Bezug auf die Beziehung zwischen Täter und Opfer (häuslicher Nahbereich). Im Jahr 2025 wurden im LK Plön 173 Fälle der Partnerschaftsgewalt (2024: 154) verzeichnet. In 147 Fällen waren die Opfer weiblich. Den Hauptanteil der Delikte machen die vorsätzlichen einfachen Körperverletzungen (101 Fälle) gefolgt von der gefährlichen Körperverletzung (17 Taten) aus. In 46 Fällen wurden Opfer bedroht, gestalkt oder genötigt. Dabei bleiben diese Taten nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.

Um möglichen Gewalteskalationen in Fällen der partnerschaftlichen Gewalt zu begegnen, wurde im Frühjahr 2024 das Hochrisikomanagement in der Polizeidirektion Kiel eingerichtet. Hierdurch wird die Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Organisationen strukturiert und intensiviert.

Messerangriffe – leicht rückläufig

In 2025 wurden im LK Plön 25 Straftaten mit Phänomen Messerangriff erfasst. Dies entspricht zwei Fälle weniger als noch in 2024 (27 Fälle). Dabei wurde zum überwiegenden Teil (19 Fälle) mit dem Messer gedroht. In drei Fällen wurde das Messer angewendet. Taten unter Einsatz eines Messers sind grundsätzlich von erheblicher Gefährlichkeit. Nicht selten ist die Schwere der Folge für die Opfer vom Zufall abhängig.

Zum überwiegenden Teil geschahen die Taten in Mehrfamilienhäusern/ Wohnblöcken(5 Fälle) gefolgt von Taten auf öffentlichen Straßen/ Wegen/ Plätzen (4 Fälle).

Von 25 berichteten Fällen eines Messerangriffs konnten 20 Fälle aufgeklärt werden, das entspricht einer Aufklärungsquote von 80 %. Dabei konnten in 2025 insgesamt 21 Tatverdächtige ermittelt werden. In 81 % der Fälle handelt es sich bei den Tatverdächtigen um Männer. Von den ermittelten Tatverdächtigen sind 48 % Erwachsene. In fünf Fällen waren die Täter alkoholisiert. Zwei der ermittelten Tatverdächtigen bei Messerangriffen im LK Plön haben keine deutsche Staatsangehörigkeit, in beiden erfassten Fällen handelt es sich um Zugewanderte.

Als Maßnahme zur Eindämmung der Gewaltkriminalität führt die Polizei verstärkte Kontrollaktivitäten im öffentlichen Nahverkehr durch. Grundlage hierfür ist die seit Ende 2024 gültige Landesverordnung über das Verbot des Führens von Waffen und Messern in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs.

Vermögens- und Fälschungsdelikte – Schwerpunkte in der virtuellen Welt Mit 636 (2024: 757) bekannt gewordenen Fällen nehmen die Vermögens- und Fälschungsdelikte 13,89 % (2024: 15,31 %) an der Gesamtkriminalität im Kreis Plön ein. Es gab hier im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 121 Fälle (-16 %). Solche Vorgänge werden vor allem durch die zunehmende Nutzung des Internets immer häufiger registriert.

Die Aufklärungsquote fällt auf 61,6 % (Vorjahr 63,4 %). Im Vorjahr war hier ein Anstieg zu verzeichnen.

Im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte zeigen erste Ermittlungsansätze in vielen Fällen ins Ausland. Derartige Auslandsdelikte werden nicht in der PKS erfasst, da die Tat (vermeintlich) nicht in Deutschland begangen wurde. Deshalb ist die PKS in diesem Deliktsfeld nur eingeschränkt geeignet, einen realistischen Blick auf die tatsächliche Kriminalitätsbelastung zu gewähren (siehe zugehöriges Kapitel Auslandsstraftaten).

In 2025 wurden 1030 Fälle mit Handlungsort im Ausland erfasst. Im Vorjahr betrug die Anzahl der erfassten Auslandstaten 948. Die Zahl der registrierten Straftaten mit Handlungsort im Ausland stieg damit im Jahr 2025 um 82 Fälle (8,6 %). Ein Großteil dieser Taten ist im Bereich der internetbasierten Vermögens- und Fälschungsdelikte zu verorten, bei denen häufig Hinweise auf einen Handlungsort des Täters im Ausland vorliegen.

Klassische Phänomene bei den Auslandstaten sind z. B. „Cybertrading Fraud“, „Ransomware-Angriffe“, „betrügerische Gewinnversprechen“, „falsche Polizeibeamte“ oder auch „Schockanrufe“. Die beiden letzten Phänomene zielen insbesondere auf ältere Opfer ab, wobei gerade in diesen Bereichen durch die Polizei intensive Präventions- und Aufklärungsarbeit geleistet wird.

Rauschgiftdelikte

Mit 95 (Vorjahr: 107) erfassten Fällen sind im Jahre 2025 gegenüber dem Vorjahr 12 Rauschgiftdelikte nach dem Betäubungsmittelgesetz weniger festgestellt worden (-11,2 %). Bei der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität handelt es sich um sogenannte „Kontrolldelikte“, d.h. sie sind zum größten Teil durch die Arbeit der Polizei beeinflusst und spiegeln nicht zwangsläufig die reale Entwicklung wider. Nach dem KCanG wurden in 2025 31 Fälle erfasst, dieses Gesetz erlaubt den Besitz und Anbau von Cannabis für Erwachsene unter bestimmten Vorgaben.

Es gab im Kreis Plön im Jahr 2025 drei Drogentote zu beklagen, für Plön eine außergewöhnlich hohe Zahl im Vergleich der vergangenen 10 Jahre.

Jugendkriminalität

Der Anteil der Tatverdächtigen in der Gruppe der 14- bis 20-Jährigen ist im Vergleich zum Vorjahr auf 18,6 % (2024: 17,5 %) leicht gestiegen. Im Deliktsbereich der Rohheitsdelikte ist die Entwicklung erfreulicherweise rückläufig.

Fazit: Effektive Kriminalitätsbekämpfung durch gezielte Maßnahmen der Polizeidirektion Kiel

Die Polizeidirektion Kiel setzt auf ein umfassendes Kriminalitätsbekämpfungssystem, das durch kontinuierliche Lageanalysen und eine gezielte Präsenzerhöhung ermöglicht, schnell auf entstehende Kriminalitätsschwerpunkte zu reagieren. Mit organisatorischen Maßnahmen, wie beispielsweise der Einrichtung von temporären und dauerhaften Ermittlungseinheiten agiert die Polizeidirektion Kiel, um festgestellten oder prognostizierten Entwicklungen entgegenzuwirken.

Im Kreis Plön ist die Anzahl der bekannt gewordenen Straftaten im Jahr 2025 einem wie schon im Vorjahr weiter gefallen. Im Vergleich von 2024 zu 2025 wurden durch die Polizei 366 Delikte (-7,4 %) weniger Fälle in der PKS erfasst. Der Rückgang liegt damit im Trend in den Landkreisen insgesamt. Die Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten auf 100.000 Einwohner) als Indikator für die Kriminalitätsbelastung ist im Kreis Plön seit Jahren die niedrigste im gesamten Land Schleswig-Holstein und das ist auch 2025 so geblieben.

Die Fallzahlen haben sich in den unterschiedlichen Deliktsbereichen auch unterschiedlich entwickelt. Die Aufklärungsquote ist mit 56 % gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt gestiegen und liegt auf dem Niveau des Landeswertes. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ist gesunken.

Erfreulicherweise ist die Zahl der Wohnungseinbrüche nach einem deutlichen Aufwärtstrend in den Jahren 2021 bis 2023 und einem Rückgang in 2024 im aktuellen Berichtsjahr weiter gesunken (-3,7 %). Die Verteilung von Versuchs- und Erfolgstaten zeigt auf, dass die Präventionsarbeit Früchte trägt. Dennoch gilt der Hinweis, dass die Polizei auch immer wieder auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen ist. Hier ist noch einmal der Appell zu verstärken, bei allen Auffälligkeiten sofort die Polizei über Telefon 110 zu informieren. Nur durch eine möglichst schnelle Fahndung können Tatverdächtige auf frischer Tat festgenommen und weitere Ermittlungen initiiert werden.

Auch im Kreis Plön verlagert sich die Kriminalität mehr aus der realen in die virtuelle Welt mit neuen Gefahren. Die bereits jetzt hohe Anzahl von angezeigten Betrugsfällen im Internet mit im Kreis Plön wohnhaften Geschädigten steigt stetig. Die immer aufwendiger werdenden Ermittlungen führen in der Mehrheit zu Tatverdächtigen aus anderen Bundesländern oder aus dem Ausland und werden daher in der PKS für den Kreis Plön nicht abgebildet.

Hier ist der Rat der Polizei, vermeintlich lukrative Angebote zunächst sorgfältig zu prüfen, bevor man hinterher feststellen muss, dass man Betrügern aufgesessen ist. Appell der Polizei an die Öffentlichkeit ist hierbei auch immer wieder, dass man insbesondere auf ältere Mitmenschen Acht geben soll.

Die vollständige Kriminalstatistik 2025 des Kreises Plön kann unter folgendem Link eingesehen werden:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/POLIZEI/DasSindWir/PDen/Kiel/_downloads/pks/pks_ploen_2025.pdf

Für Rückfragen steht die Pressestelle Kiel telefonisch unter der bekannten Rufnummer zur Verfügung.

Der Leiter der Kriminalpolizeistelle Plön, Thorsten Ebel, wird im Rahmen eines Pressegesprächs die Kriminaltitätsentwicklungen des Jahres 2025 für den Landkreis Plön erläutern und einordnen.

Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Medienvertreterinnen und -vertreter und findet am Freitag, den 10. April 2026, um 10:00 Uhr, in Plön statt. Zur besseren Planbarkeit bitten wir um Anmeldung bis Donnerstag, 9. April, 14 Uhr, unter der Rufnummer 0431 / 160 2010.

Mathias Stöwer, Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wobei 400 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 380, wovon 335 männlich und 45 weiblich waren. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3271, wobei 520 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, wobei 382 männlich und 45 weiblich waren. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 9931 auf 9644. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 8645 auf 8326 zurück, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2966 Fälle registriert, wobei 815 Fälle gelöst wurden und 693 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 475 männlich, 218 weiblich und 137 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3254, wobei 935 Fälle gelöst wurden und 814 Verdächtige ermittelt wurden. Davon waren 542 männlich, 272 weiblich und 172 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.966 3.254
Anzahl der aufgeklärten Fälle 815 935
Anzahl der Verdächtigen 693 814
Anzahl der männlichen Verdächtigen 475 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 218 272
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 172

Quelle: Bundeskriminalamt

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