Ein Bauarbeiter kollabierte in einer Baugrube und wurde durch Kollegen und Feuerwehrmitarbeiter erfolgreich reanimiert. Die schnelle Rettungskette und Erste-Hilfe-Maßnahmen retteten sein Leben.
Kiel: Rettung eines Bauarbeiters nach Kreislaufstillstand

Kiel (ost)
Ein medizinischer Notfall ereignete sich heute um 13:40 Uhr auf der neu eingerichteten Baustelle der Hauptfeuerwache am Westring. Ein Arbeiter brach ohne äußeren Einfluss während seiner Arbeit in einer etwa 4 Meter tiefen Baugrube zusammen und musste sofort aufgrund eines Herz-Kreislauf-Stillstands reanimiert werden.
Die Kollegen des Arbeiters reagierten sofort und alarmierten die Mitarbeiter des Zentralen Rettungsdienstes der Feuerwehr, die sich direkt neben der Baustelle befanden. Die Feuerwehrleute, die daher sehr schnell vor Ort waren, begannen sofort in der Baugrube mit der Reanimation des Mannes.
Aufgrund der kurzen Anfahrtswege waren auch weitere Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache und des Rettungsdienstes sofort zur Stelle. Mit Hilfe der Drehleiter und eines speziellen Rettungsgeräts für die Bergung aus der Tiefe konnte der Arbeiter schnell aus der Baugrube gerettet werden, während die Reanimation lief.
Der Arbeiter wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und hatte bei der Ankunft wieder einen eigenen Herzschlag.
Dies zeigt, dass der Verlauf eines Herz-Kreislauf-Stillstands von einer optimalen Rettungskette abhängt, die in diesem Fall durch das schnelle und professionelle Handeln unserer Mitarbeiter direkt vor Ort begünstigt wurde.
Aus diesem Grund weist die Feuerwehr darauf hin, dass medizinische Erste-Hilfe mit Reanimationsmaßnahmen zur Verkürzung des sogenannten therapiefreien Intervalls lebenswichtig ist und von jedem erlernt und angewendet werden kann.
Quelle: Presseportal








