Autofahrer nach Kollision mit LKW schwer verletzt. Autobahn für Stunden gesperrt, Zeugen gesucht.
Kiel: Schwerer Unfall auf A21

BAB 21: Bornhöved/Trappenkamp (ost)
Früh am Montagmorgen (18.05.2026) ereignete sich an der Ausfahrt Trappenkamp auf der Autobahn A21 ein Auffahrunfall zwischen einem Sattelzuggespann und einem PKW. Der Fahrer des Autos wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Autobahn war für etwa fünf Stunden wegen der Unfallaufnahme und der Folgemaßnahmen gesperrt. Es wird nach Zeugen gesucht.
Um 06:00 Uhr heute Morgen fuhr ein 41-jähriger Mann aus Kiel mit seinem VW ID.7 auf der Autobahn 21 von Kiel in Richtung Bad Segeberg. Bei der Ausfahrt Trappenkamp fuhr der Kieler aus unbekannten Gründen auf einen gerade auf die Autobahn auffahrenden Sattelzug auf. Der Mann erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Sein Auto erlitt wahrscheinlich einen wirtschaftlichen Totalschaden.
Der 53-jährige LKW-Fahrer blieb unverletzt. Auch der Sattelauflieger wurde beschädigt. Das Gespann blieb jedoch fahrbereit.
Die Autobahn in Richtung Bad Segeberg blieb bis etwa 11:15 Uhr wegen der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet und die bereits im Stau stehenden Fahrzeuge wurden vorsichtig zur nächsten Ausfahrt zurückgeleitet.
Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Kiel wurden der VW PKW und ein technisches Gerät aus dem LKW von den Polizeibeamten beschlagnahmt. Ein Unfallsachverständiger wurde ebenfalls beauftragt, den Unfallhergang zu rekonstruieren. Dadurch soll die genaue Ursache des Unfalls ermittelt werden.
Die Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg sucht nach weiteren Zeugen, die Informationen zum Unfallgeschehen geben können. Insbesondere der Fahrer eines weißen BMW der 5-er Baureihe, der zur gleichen Zeit in derselben Richtung fuhr, wird gebeten, sich mit der Autobahnpolizei in Verbindung zu setzen. Die Ermittler sind unter der Telefonnummer 04551-8843440 erreichbar.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die Mehrheit der Unfälle (85,13%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








