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Kiel: Schwerer Verkehrsunfall in Rickling-Fehrenbötel

Ein Radfahrer wurde lebensgefährlich verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Die Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Foto: Depositphotos

Rickling-Fehrenbötel (ost)

Am 22.04.2026 um 15:15 Uhr ereignete sich an der Ecke Wahlstedter Straße/Neumünsteraner Straße/Wahlstedter Weg/Blockskoppelweg ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Radfahrer wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Zum Zeitpunkt des Unfalls fuhr ein 65-jähriger Radfahrer aus Rickling auf dem rechten gemeinsamen Geh-/Radweg der Wahlstedter Straße in Richtung Rickling. An der Kreuzung versuchte der Mann laut ersten Untersuchungen, die Straßenseite zu wechseln, um auf dem linken Geh-/Radweg der Neumünsteraner Straße weiterzufahren. Beim Überqueren der Straße kam es zur Kollision mit dem Auto einer 46-jährigen Wahlstedterin, die ebenfalls auf der Wahlstedter Straße in Richtung Rickling unterwegs war.

Der Radfahrer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Wahlstedterin wurde mit leichten Verletzungen ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt.

Der Sachschaden wurde auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Kiel wurde ein Gutachter mit der Untersuchung des Verkehrsunfalls beauftragt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon sind 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 292 Fälle, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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