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Kiel: Sturmwarnung und Sicherheitstipps für Bürger – Feuerwehren sind vorbereitet

Deutsche Wetterdienst warnt vor extremem Unwetter mit Orkanböen. Feuerwehren geben Sicherheitstipps für stürmische Nacht und danach. Schützen Sie sich und Ihr Hab und Gut.

Foto: unsplash

Kiel (ost)

Der Deutsche Wetterdienst warnt für die kommende Nacht vor teilweise extremem Unwetter. Abends soll es zunehmend stürmisch werden. Es wird teilweise orkanartige Böen geben, vereinzelt sogar Orkanböen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wird es besonders an der Nordsee windig. Anfangs treten Böen mit Geschwindigkeiten von 55 bis 70 km/h (Windstärke 7 bis 8) aus Südost bis Süd auf. Später in der Nacht nimmt der Wind schnell zu und es gibt verbreitet schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 90 und 110 km/h (Windstärke 10 bis 11), mancherorts sogar noch stärker. An der Nordsee und im Norden des Landes können sogar einzelne Orkanböen mit Geschwindigkeiten um die 120 km/h (Windstärke 12) auftreten. Am Freitagmorgen lässt der Wind langsam nach.

Die Feuerwehren in Schleswig-Holstein sind auf die angekündigten Wetterbedingungen vorbereitet. Es ist jedoch wichtig, dass die Bürger sich bestmöglich auf die stürmische Nacht vorbereiten. Nicht nur, um sich selbst und ihr Eigentum zu schützen, sondern auch um die hauptsächlich ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehren in der voraussichtlich herausfordernden Nacht zu entlasten.

Der Landesfeuerwehrverband gibt folgende Sicherheitstipps: – Sichern Sie Ihr Gebäude. Schwachstellen können lose Ziegel, Schornsteine oder Dachrinnen sein. – Stellen Sie Fahrzeuge vorausschauend und sicher ab. Bei älteren Gebäuden, Baustellen oder morschen Bäumen kann der Wind Teile lockern, die dann eventuell auf das Auto herabstürzen können. – Schützen Sie Keller und Niedergänge rechtzeitig vor eindringendem Wasser, wenn Überflutungsgefahr besteht. – Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile im Keller funktionsfähig sind. – Entfernen Sie Laub und Schmutz aus Wassereinläufen wie Gullys oder Abflussrinnen. – Sichern Sie Balkone und Terrassen so, dass Gartenmöbel oder Pflanzen nicht weggeblasen werden können.

Für die Zeit während und nach dem Sturm geben die Feuerwehren folgende Tipps: – Verlassen Sie während des Sturms möglichst nicht das Haus. – Meiden Sie Wälder und Alleen – nicht nur während, sondern auch nach dem Sturm. Instabile Bäume und herabfallende Äste gefährden Sie auch in den Stunden danach. – Wenn Sie Autofahrten nicht vermeiden können: Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit an. Achten Sie auf unvorhergesehene Hindernisse wie umherfliegende Gegenstände oder abgebrochene Äste. Beim Ein- und Aussteigen die Fahrzeugtür vorsichtig öffnen und den Griff festhalten. Windböen können sonst die Tür aufreißen und erheblichen Schaden anrichten. – Seitenabstand beachten: Vor allem auf Landstraßen können selbst Schwerfahrzeuge wie Lastwagen oder Busse um mehr als einen Meter versetzt werden. Im schlimmsten Fall landet man plötzlich im Straßengraben oder gerät auf die Gegenfahrbahn. – Erhöhte Gefahr an Brücken oder Tunnelausfahrten: Fahrbahnglätte, Dachlasten oder Aufbauten, die eine breite Angriffsfläche bieten, können auch dazu beitragen, dass das Fahrzeug vom Sturm abgedrängt wird. – Dachlasten und Anhänger sollten an stürmischen Tagen vermieden werden. Der Schwerpunkt sollte möglichst tief liegen, das Gewicht auf beide Fahrzeugachsen verteilt sein. – Wenn Sie von einer Sturmböe erfasst werden: Ruhe bewahren. Jede heftige Bewegung mit dem Lenkrad macht das Fahrzeug nur noch instabiler. Um das Auto wieder zurück auf die Spur zu bringen, nur gefühlvoll gegenlenken. – Allgemein gilt: Melden Sie Gefahrenstellen und Schäden, bei denen Sie Hilfe benötigen, unter der Notrufnummer 112. Bitte melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach dem Ende des Unwetters.

Kontakt:

Medien-Rückfragen bitte an:

Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Mareike Dahms
Telefon: 0431 / 2000 82-16
E-Mail: m.dahms@lfv-sh.de
http://www.lfv-sh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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