Nach Festnahme wegen versuchten Mordes und gefährlichen Eingriffs wurden die drei Tatverdächtigen aufgrund fehlenden dringenden Tatverdachts entlassen.
Kiel: Tatverdächtige nach Brückenwurf wieder entlassen

kielK (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Nach dem Vorfall am 28.04.2024 auf der Autobahn 215 in Richtung Bordesholm, bei dem Flaschen mit brennender Flüssigkeit von einer Autobahnbrücke geworfen wurden, wurden am 06.05.24 drei Verdächtige von Einsatzkräften festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft Kiel stellte gestern Anträge auf Haftbefehle gegen die drei jungen Männer wegen versuchten Mordes und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Am Nachmittag des Dienstags fand die Anhörung vor dem Amtsgericht Kiel statt. Das Gericht lehnte den Antrag der Staatsanwaltschaft aufgrund fehlender dringender Verdachtsmomente bezüglich des Tötungsvorsatzes ab und ordnete die Freilassung der drei Jugendlichen an.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Entscheidung des Amtsgerichts Rechtsmittel eingelegt.
Das Dezernat 11 der Bezirkskriminalinspektion Kiel führt zusammen mit der Staatsanwaltschaft Kiel die weiteren Untersuchungen durch.
Stephanie Lage / Polizeidirektion Kiel
Michael Bimler / Staatsanwaltschaft Kiel
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








