Eine Frau wurde in Kiel ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt. Polizei leitete Strafverfahren ein.
Kiel: Tatverdächtige ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss

Kiel (ost)
Die Polizeiwache Kiel führte in der Nacht von Freitag auf Samstag eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Dabei stellten die Polizeibeamten fest, dass die Fahrerin des Autos weder einen Führerschein noch eine Versicherung für das Fahrzeug hatte. Außerdem saß die Frau unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer. Die Polizeiwache leitete ein Strafverfahren ein.
Um 02:45 Uhr fuhr die Fahrerin den Speckenbeker Weg in Hassee entlang. Als die Polizisten die Frau stoppten, gab sie spontan zu, keinen Führerschein zu besitzen. Nach dieser Überraschung stellten die Beamten bei der Kontrolle weitere Verstöße gegen Verkehrsregeln fest. Die Einsatzkräfte bemerkten, dass die Zulassungsplaketten an den Kennzeichen ungewöhnlich angebracht waren. Nach polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug bereits seit Anfang des Jahres 2022 außer Betrieb genommen worden war. Die Beamten der Polizeiwache hatten daher den Verdacht auf Diebstahl von Zulassungsplaketten. Die 40-jährige Frau hatte auch keine Haftpflichtversicherung für das Auto. Bei der Kontrolle wirkte die Dame sehr nervös. Ein Urintest ergab, dass die Fahrerin Drogen konsumiert hatte. Es wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Die Frau war bereits in der Vergangenheit wegen einer ähnlichen Straftat polizeilich bekannt. Daher beschlagnahmten die Beamten nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kiel das Auto als Beweismittel.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die 40-jährige Frau wieder freigelassen. Sie muss sich in einem Strafverfahren unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens eines Fahrzeugs im öffentlichen Raum ohne Haftpflichtversicherung, Urkundenfälschung und Fahrens eines Fahrzeugs unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.
Katharina Philipsen
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 10944 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 10509 auf 9931 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 9190 auf 8645, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7938 auf 7470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1252 auf 1175 abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 1576 auf 1664. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








