Am 11.03.2026 kam es zu Schockanrufen, jedoch erkannten die Betroffenen die Masche und es entstand kein finanzieller Schaden.
Kiel: Telefonbetrug in Neumünster

Neumünster (ost)
Am 11.03.2026 ereigneten sich verschiedene Schockanrufe. Glücklicherweise schien vielen Opfern die Betrugsmasche bekannt zu sein, so dass der Polizei keine finanziellen Schäden gemeldet wurden.
Gestern gab es zwischen 16:30 Uhr und 21:30 Uhr verschiedene Betrugsversuche durch sogenannte Schockanrufe im Bereich der Polizeidirektion Neumünster und der Polizeidirektion Kiel.
Die Täter gaben sich bei den Schockanrufen als Polizeibeamte aus und behaupteten am Telefon, dass das Bargeld oder der Schmuck der Angerufenen aufgrund angeblicher Einbrüche in der Nachbarschaft in Sicherheit gebracht werden müssten. Die Opfer, meist ältere Menschen, sollten dadurch zur Herausgabe ihrer Wertsachen bewegt werden.
Insgesamt gab es 10 gemeldete Schockanrufe im Bereich der Polizeidirektion Neumünster. Auch im Bereich der Polizeidirektion Kiel gab es ähnliche Vorfälle.
In allen bisher bekannten Fällen erkannten die Angerufenen den Betrugsversuch und beendeten das Gespräch, ohne auf die Forderungen einzugehen. Es kam nach aktuellem Stand zu keinem finanziellen Schaden.
Die Polizei interpretiert dies auch als Hinweis darauf, dass die intensive Präventionsarbeit der vergangenen Jahre Früchte trägt.
Trotz dieses positiven Ergebnisses weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, weiterhin aufmerksam zu bleiben. Die Täter handeln oft professionell und passen ihre Vorgehensweisen kontinuierlich an.
Empfehlungen der Polizei:
Personen, die einen solchen Anruf erhalten haben oder bereits Kontakt zu den Tätern hatten, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden.
Die Polizei wird ihre Präventionsarbeit fortsetzen und appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, wachsam zu bleiben und verdächtige Anrufe konsequent zu melden.
Polizeidirektion Neumünster
Constanze Becker
Quelle: Presseportal








