Polizei durchsucht Wohnanschrift nach Verdacht der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen. Ermittlungsverfahren gegen Eltern eingeleitet.
Kiel: Tötungsverdacht in Preetz

Preetz (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel
Im Zusammenhang mit dem verstorbenen Kleinkind Bella aus Preetz hat die Staatsanwaltschaft Kiel ein Ermittlungsverfahren gegen die Eltern wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen eingeleitet. Es besteht der Verdacht, dass mangelnde Aufsichts- und Sorgfaltspflichten zum Ertrinken des Kindes geführt haben könnten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel hat das zuständige Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnadresse in der Wakendorfer Straße in Preetz erlassen, den die Einsatzkräfte der Polizeidirektion Kiel seit heute Mittag durchführen. Die Maßnahmen dienen der Auffindung und Sicherstellung von Beweismitteln sowie der weiteren Dokumentation der Umgebung und des Fundortes des Leichnams.
Zum aktuellen Zeitpunkt werden keine weiteren Informationen bekannt gegeben.
Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal








