Drei Preetzerinnen wurden Opfer von Trickdiebstahl an der eigenen Haustür. Unbekannter Mann gab sich als Anwohner aus und stahl Bargeld und Geldkarten.
Kiel: Trickdiebstahl in Preetz

Preetz (ost)
Am Montagnachmittag haben sich drei Preetzerinnen unabhängig voneinander bei der Polizei gemeldet und angegeben, dass sie zuvor von einem unbekannten Mann, der sich unter anderem als Anwohner ausgegeben hat, angesprochen wurden. Danach bemerkten sie, dass ihnen Bargeld und Geldkarten fehlen. Die Polizei in Preetz hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am 22.12.2025, gegen 13:00 Uhr, klingelte ein unbekannter Mann an der Haustür einer 91-jährigen Frau und verwickelte sie in ein Gespräch. Dann ging er mit ihr in die Wohnung. Nachdem er die Wohnung verlassen hatte, bemerkte die Bewohnerin, dass ihr etwas Bargeld fehlte.
Etwa eine Stunde später klingelte es an der Wohnungstür einer weiteren 88-jährigen Frau in Preetz. Ein unbekannter Mann, der sich als Nachbar ausgab, wies sie im Treppenhaus darauf hin, dass die Person, die angeblich zuvor geklingelt hatte, das Haus bereits verlassen hatte. Der angebliche Nachbar erklärte der Bewohnerin dann, dass er keinen Schlüssel für seine Wohnung hatte und auf das Heimkommen seiner Frau wartete. Schließlich durfte der Mann das Badezimmer der Bewohnerin benutzen. Als der Mann das Haus verließ, bemerkte die Bewohnerin, dass ihr Bargeld und eine Geldkarte fehlten.
Gegen 14:30 Uhr war der unbekannte Mann bei einer weiteren 84-jährigen Frau im Haus. Auch sie berichtete von fehlendem Bargeld und Geldkarten nach seinem Besuch.
Alle drei Frauen beschrieben den unbekannten Mann ähnlich als etwa 170 cm groß, etwa 20 bis 30 Jahre alt, mit einem südosteuropäischen Aussehen. Er trug eine schwarze Mütze, eine schwarze Jacke und eine schwarze Jogginghose mit gelben oder weißen Akzenten an der Seite. Außerdem hatte er eine Aktentasche bei sich.
Die Polizeibeamten der Polizeistation Preetz haben Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen. Personen, die Informationen zu den Taten oder dem Täter haben, werden gebeten, sich unter 04342 / 10 770 bei der Polizei Preetz zu melden.
Die Polizei empfiehlt grundsätzlich, keine unbekannten Personen in die Wohnung zu lassen und sich nicht von angeblichen Notsituationen unter Druck setzen zu lassen. Betroffene sollten sich gegen aufdringliche Besucher wehren, indem sie laut sprechen oder um Hilfe rufen. Im Zweifelsfall sollte die Polizei über den Notruf 110 informiert werden.
Magnus Gille, Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 77, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








