Ein mutmaßlicher Drogendealer wurde festgenommen und in Untersuchungshaft genommen. Die Staatsanwaltschaft erwirkte einen Haftbefehl nach dem Fund von Betäubungsmitteln.
Kiel: Untersuchungshaft nach Festnahme auf Wilhelmplatz

Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Am Sonntagnachmittag wurde ein Verdächtiger Drogendealer von Beamten des 3. Polizeireviers festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Kiel erwirkte daraufhin Untersuchungshaft für den Beschuldigten.
Am 08.09.2024 um 15:30 Uhr bemerkten Polizeibeamte eine männliche Person in der Nähe des Wilhelmplatzes, die sich verdächtig verhielt, als sie den Streifenwagen sah, und sich entfernte. Die Beamten konnten die Person kontrollieren. Zudem fanden sie in der Nähe eine Tasche mit einer erheblichen Menge Betäubungsmittel, die der Beschuldigte offensichtlich abgelegt hatte. Die gefundenen Betäubungsmittel, vermutlich Kokain, waren in Konsumeinheiten verpackt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der Beschuldigte dem Haftrichter vorgeführt. Dieser stimmte dem Antrag zu und erließ einen Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde inhaftiert.
Ricarda Blucha / Polizeidirektion Kiel
Axel Bieler / Staatsanwaltschaft Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 10.944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 10.509 auf 9.931 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 9.190 auf 8.645, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.938 auf 7.470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.252 auf 1.175 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 1.576 auf 1.664. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70.510 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








