Ein 29-Jähriger wurde festgenommen, doch als unschuldig entlarvt. Der 25-jährige Tatverdächtige stellte sich der Polizei und wurde nach Verhören freigelassen.
Kiel: Update zum Einsatz in der Innenstadt

Kiel (ost)
Gestern um etwa 13:30 Uhr kam es in der Holstenstraße in der Kieler Innenstadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 28-Jähriger schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt wurde. Die Polizei nahm gestern in der Nähe des Tatorts einen 29-Jährigen fest, der angeblich an der Tat beteiligt war. Nach den ersten polizeilichen Maßnahmen wurde er freigelassen, da sich herausstellte, dass er nicht der Täter war.
Die Polizei konnte Hinweise auf den Tatverdächtigen und seinen Aufenthaltsort ermitteln. Nach einem Telefonat stellte sich der 25-jährige Mann auf der Polizeistation Ratekau. Er wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen, bevor er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen wurde. Er wird sich wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten müssen.
Die Untersuchungen zum Tathergang und den Hintergründen dauern an und sind Teil der laufenden Ermittlungen.
Der Zustand des 28-jährigen Opfers ist stabil. Er wird weiterhin im Krankenhaus behandelt.
Stephanie Lage / Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord registriert, wobei 55 Fälle gelöst wurden und 62 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 56 männlich und 6 weiblich, wobei 29 nicht-deutsche Verdächtige beteiligt waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden und 77 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 67 männlich und 10 weiblich, wobei 28 nicht-deutsche Verdächtige beteiligt waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








