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Kiel: Verkehrsunfall auf L 319

Schwerer Unfall mit drei Schwerverletzten und einer getöteten Zehnjährigen. Ermittlungen zur Ursache laufen noch.

Foto: Depositphotos

Bad Segeberg (ost)

Am Abend des Sonntags (04.08.2024) ereignete sich auf der Kieler Straße/Hamburger Chaussee (Landesstraße 319) zwischen Wiemersdorf und der Anschlussstelle Großenaspe ein Verkehrsunfall, bei dem drei Schwerverletzte und ein zehnjähriges Mädchen ums Leben kamen.

Ein 25-jähriger Fahrer aus Barmstedt fuhr nach bisherigen Erkenntnissen um 19:20 Uhr mit einem VW Transporter die Landesstraße in Richtung Neumünster und geriet zwischen Harzhorn und Dorotheental auf die Gegenfahrbahn.

Der 38-jährige Fahrer des entgegenkommenden BMWs versuchte vergeblich auszuweichen. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß zwischen den Fahrzeugen.

Ersthelfer und First Responder der Feuerwehr versuchten, die zehnjährige Tochter des Ehepaars aus dem BMW zu reanimieren, bis die Rettungskräfte eintrafen. Das Mädchen verstarb später im Krankenhaus.

Die beiden Fahrer wurden mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser geflogen. Die 37-jährige Beifahrerin im BMW wurde ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Schwerverletzten schweben mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.

Ein Streifenwagen der Polizeistation Bad Bramstedt nahm den Unfall auf und ein Sachverständiger wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel hinzugezogen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33%, was 68.911 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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