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Kiel: Verkehrsunfall bei Kolonnenfahrt mit Blaulicht

Beamte der Bundespolizei auf der A 215 in Richtung Kiel unterwegs, mehrere Kollisionen, sieben Kollegen leicht verletzt, Sachschaden im fünfstelligen Bereich.

Foto: Depositphotos

A 215 / Abfahrt B 76 ( Lübeck ) (ost)

Am 20.10.2024 um etwa 11.10 Uhr fuhren Beamte der Bundespolizei mit neun Einsatzfahrzeugen auf der A 215 in Richtung Kiel. Alle Autos hatten das Blaulicht eingeschaltet und wollten an der Ausfahrt zur B 76 (Lübeck) von der A 215 abfahren.

Vor der Kolonne fuhr ein älterer Opel Astra, der plötzlich stark bremste, vermutlich weil er das Blaulicht bemerkt hatte und die Einsatzfahrzeuge passieren lassen wollte.

Das erste Einsatzfahrzeug musste dann eine Notbremsung durchführen, da ein Überholen des Opel Astras im Ausfahrtsbereich nicht möglich war. Dieses Fahrzeug konnte eine Kollision mit dem Opel Astra verhindern, der danach weiterfuhr.

Auch das zweite nachfolgende Einsatzfahrzeug konnte durch eine Notbremsung ein Auffahren auf das erste Fahrzeug verhindern, die weiteren Einsatzfahrzeuge hatten jedoch weniger Glück und es kam zu mehreren Zusammenstößen zwischen ihnen.

Von den 40 Beamten der Bundespolizei, die in den Einsatzfahrzeugen saßen, wurden sieben Kollegen leicht verletzt, vier Einsatzfahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr einsatzbereit.

Während der Unfallaufnahme war der rechte Fahrstreifen inklusive der Ausfahrt zur B 76 gesperrt, was zu leichten Verkehrsbehinderungen führte.

Alle verletzten Beamten klagten über Kopf- und Nackenschmerzen und wurden sicherheitshalber in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Schaden an den verunfallten Einsatzfahrzeugen dürfte im niedrigen fünfstelligen Bereich liegen.

Mit freundlichen Grüßen

Sönke Petersen

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon endeten 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtanzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 83,33%, waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Von den Unfällen fanden 67,34% innerorts statt, 28,42% außerorts (ohne Autobahnen) und 4,24% auf Autobahnen. Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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