Gestern wurden in Kiel zahlreiche Personen kontrolliert. Es wurden Verstöße festgestellt, die weitere Kontrollen notwendig machen.
Kiel: Waffenkontrollen in Waffenverbotszonen

Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Bundespolizeiinspektion Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Am gestrigen Tag führten die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Kiel und die Polizeibeamten des 2. Polizeireviers der Polizeidirektion Kiel unabhängige Kontrollen in den von der Stadt Kiel eingerichteten Waffenverbotszonen durch. Neben vielen Bürgergesprächen stellten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße fest.
Am gestrigen Tag wurden zwischen 10 und 17 Uhr rund 100 Personen von den Beamten kontrolliert. Im Bereich des Bahnhofs kontrollierten die Polizeikräfte einen 51-jährigen und einen 43-jährigen Mann. Beide hatten ein sogenanntes Cuttermesser dabei. Nach der Sicherstellung der Messer leiteten die Beamten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Zwei weitere Männer, die sich in der Waffenverbotszone aufhielten, hatten jeweils ein Tierabwehrspray dabei. Auch diese wurden von den Kräften sichergestellt und es wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen die 30- und 36-jährigen Männer eingeleitet. Bei einem Mann fanden die Einsatzkräfte einen Teleskopschlagstock. Dieser wurde sichergestellt und es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Während der Schwerpunktaktion bemerkten die Einsatzkräfte einen 25-jährigen Syrer, der auf dem Bahnhofsvorplatz mit einem E-Scooter fuhr und diesen sehr unsicher und in Schlangenlinien führte. Sie stoppten den Mann und stellten Alkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Ein Arzt entnahm dem 25-Jährigen eine Blutprobe. Die Polizeibeamten leiteten ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. Bei der Überprüfung des Scooters stellten sie fest, dass keine gültige Versicherung für den Scooter vorlag. Auch hier wurde eine entsprechende Anzeige erstattet.
In der Waffenverbotszone am Wall sprachen die Einsatzkräfte eine 56-jährige Frau an und kontrollierten sie, da sie sich innerhalb der Waffenverbotszone aufhielt. Die Frau hatte ein Messer dabei, das beschlagnahmt wurde. Gegen die Frau wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstellt.
Die Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei führten zudem viele Bürgergespräche. Es zeigte sich, dass die Maßnahmen und Regelungen in den Waffenverbotszonen weitgehend auf Verständnis stoßen. Gegen 17 Uhr endeten die Kontrollen. Die Anzahl und Art der festgestellten Verstöße zeigen die Notwendigkeit weiterer ähnlicher Kontrollen.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Katharina Wala, Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Kiel
Quelle: Presseportal








