Die Kieler Polizei warnt vor dem Einsatz von K.O.-Tropfen bei Feiern. Betroffene können Schwindel, Bewusstseinsstörungen oder Erinnerungslücken erleiden.
Kiel: Warnung vor K. O.-Tropfen

Kiel (ost)
Die Polizei in Kiel warnt vor der möglichen Verwendung von K.O.-Tropfen bei Feiern und Veranstaltungen mit vielen Personen. Diese Substanzen werden oft unbemerkt in Getränke gemischt und können zu Schwindel, Bewusstseinsstörungen oder Gedächtnislücken bei den Betroffenen führen. Manchmal werden sie auch genutzt, um Straftaten vorzubereiten.
Es wird empfohlen, besonders aufmerksam zu sein und folgende Verhaltenstipps zu befolgen:
Selbst wenn Gedächtnislücken vorhanden sind oder der Täter nicht identifiziert werden kann, sollte Anzeige erstattet werden. Es ist entscheidend, so früh wie möglich einen Arzt aufzusuchen, um den körperlichen Zustand zu dokumentieren und mögliche Spuren zu sichern, um Beweise zu sammeln.
Es wird dringend empfohlen, aufmerksam zu sein und im Zweifelsfall sofort Hilfe zu holen. Eine frühzeitige Meldung kann dazu beitragen, Straftaten zu verhindern und die Täter zu überführen.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil, wobei im Jahr 2022 10944 Fälle registriert wurden und im Jahr 2023 10838 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 9931 im Jahr 2022 auf 9644 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 8645 im Jahr 2022 auf 8326 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 7470 männlich, 1175 weiblich und 1664 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








