Polizeistation Wik überwacht Radverkehr. Sicherheit erhöhen, Verkehrsregeln überwachen. Polizei leitet Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Kiel-Wik: Verkehrskontrollen in Kiel

Kiel (ost)
Heute Morgen führten Polizeibeamte Verkehrskontrollen im Bereich der Station durch. Der Fokus lag auf der Nutzung der Radwege entgegen der Fahrtrichtung. Diese Kontrollen sollen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr verbessern und die Einhaltung der Verkehrsregeln überwachen.
An diesem Morgen führten Polizeibeamte der Polizeistation Wik gezielte Verkehrskontrollen im Stationsbereich durch. Der Schwerpunkt lag auf der Nutzung von Radwegen – insbesondere auf dem verbotenen Fahren entgegen der Fahrtrichtung. Das Ziel der Maßnahmen war es, die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern und die Einhaltung der Verkehrsregeln streng zu überwachen. Das Fahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung ist ein erheblicher Unfallschwerpunkt im Radverkehr und birgt hohe Gefahren für alle Beteiligten.
Zwischen 7.30 Uhr und 11.30 Uhr kontrollierten die Polizeikräfte insgesamt etwa 60 Verkehrsteilnehmer. Neben Radfahrern überprüften die Beamten auch einige Autos. Dabei stellten sie verschiedene Verstöße fest, darunter die Nutzung des Handys am Steuer, verbotenes Parken auf dem Gehweg sowie das Fahren auf dem Gehweg und in falscher Richtung auf Radwegen. Sie leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Die Polizei betont erneut: Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und die Einhaltung der Verkehrsregeln sind entscheidend, um Unfälle zu vermeiden und Leben zu schützen.
Die meisten Verkehrsteilnehmer zeigten Verständnis und begrüßten die Maßnahmen. Die konsequente Überwachung und Kontrolle im Straßenverkehr trägt wesentlich dazu bei, Unfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Die Dienststellen der Polizeidirektion Kiel werden auch weiterhin ähnliche Kontrollen durchführen.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Personenschäden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 292 Fällen oder 0,89% vertreten. Die meisten Unfälle sind Übrige Sachschadensunfälle, die 27.916 Fälle oder 85,13% ausmachen. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 34, Schwerverletzte 611 und Leichtverletzte 3.587.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








