In Klanxbüll stand ein PKW mit schlafendem Fahrer vor dem Bahnübergang. Ein anderer Mann meldete Diebstahl und wurde selbst alkoholisiert aufgegriffen.
Klanxbüll/Niebüll: Schlafender Fahrer vor Bahnübergang, alkoholisierter Anzeigender

Klanxbüll/Niebüll (ost)
In der Nacht vom 12.06.2026 wurden die Polizeibeamten des Reviers Niebüll zu einem ungewöhnlichen Vorfall gerufen: Ein Auto stand seit 30 Minuten mit laufendem Motor vor dem Bahnübergang in der Wischstraße in Klanxbüll, der Fahrer war nicht ansprechbar.
Ein Radfahrer informierte über den Notruf, dass er das Fahrzeug bereits auf dem Hinweg zu einem Treffen dort gesehen hatte. Als er etwa eine halbe Stunde später wieder vorbeikam, stand das Auto immer noch unverändert an der Stelle. Er versuchte vergeblich, den Fahrer zu wecken, und informierte dann besorgt die Polizei.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, sahen sie gerade noch, wie das Auto über den Bahnübergang fuhr und auf einen nahegelegenen Parkplatz gelangte. Bei der anschließenden Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass der 31-jährige deutsche Fahrer vor der geschlossenen Schranke eingeschlafen sein musste. Aufgrund von Hinweisen auf Alkoholkonsum wurde eine Blutprobe entnommen und eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstellt. Der Mann wurde entlassen mit der Auflage, bis zur Wiederherstellung seiner Fahrtüchtigkeit keine Fahrzeuge zu lenken.
Heute Morgen ereignete sich vor dem Polizeirevier Niebüll ein weiterer ungewöhnlicher Vorfall: Ein Mann kam kurz nach neun Uhr mit seinem Auto zur Wache, um einen Diebstahl anzuzeigen. Während der Anzeigenaufnahme bemerkte der aufnehmende Beamte Alkoholgeruch, ein Vortest ergab einen Wert von über 0,7 Promille. Gegen den 56-jährigen Deutschen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Auch er darf bis zur Wiederherstellung seiner Fahrtüchtigkeit keine Fahrzeuge führen.
Quelle: Presseportal








