Ein Haus in Klein Zecher wurde von Einbrechern heimgesucht. Trotz Fahndungsmaßnahmen konnten die Täter entkommen. Polizei bittet um Hinweise.
Klein Zecher: Einbrecher überrascht, Polizei sucht Zeugen

Ratzeburg (ost)
16.06.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 15.06.2026 – Klein Zecher
Am gestrigen Vormittag wurde ein Haus in Klein Zecher von Einbrechern heimgesucht.
Während die Bewohner abwesend waren, drangen zwei unbekannte Täter gewaltsam durch ein Fenster in das Wohnhaus in der Straße Am Tiergarten ein. Dort durchsuchten sie die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen und wurden dabei von einer zurückkehrenden Bewohnerin überrascht. Die Einbrecher ergriffen sofort die Flucht und entkamen zu Fuß aus dem Haus. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen waren leider erfolglos.
Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben:
Ein Mann war etwa 30 bis 40 Jahre alt, ungefähr 175 cm groß und von schlanker Statur. Er hatte kurze schwarze Haare. Er trug eine dunkle Hose und eine dunkelblaue Trainingsjacke. Der zweite Einbrecher war etwa 180 cm groß und von normaler Statur. Auch er war dunkel gekleidet und trug eine Maske.
Zu Art und Wert des gestohlenen Guts können derzeit keine Angaben gemacht werden.
Die Kriminalpolizei Ratzeburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen. Personen, die gestern Vormittag zwischen 08:50 Uhr und 10:45 Uhr verdächtige Beobachtungen in Klein Zecher gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04541/809-0 oder per E-Mail unter Ratzeburg.KPSt@polizei.landsh.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 anstieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen konstant bei 45 blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 im Jahr 2022 auf 191 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, davon 56 männliche und 6 weibliche. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, davon 67 männliche und 10 weibliche. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








